News

POLITIK

Regierungssitzung 4 - KWF-Strategie 2030: Beschäftigung und Wachstum durch technologische und soziale Innovation

26.02.2019
LHStv.in Schaunig: Die richtigen Maßnahmen und Förderungen um das Technologieland Kärnten in seinen "Stärken zu stärken" und in seinen Kompetenzen zu erweitern


Klagenfurt (LPD). Mit einer F&E-Quote von 3,15 Prozent (2,86 Prozent im Jahr 2013) spielt Kärnten in der europäischen Top-Liga mit - nur rund zehn Prozent der EU-Regionen weisen eine ähnliche Forschungsintensität auf. Großen Anteil an der rasanten Entwicklung des Technologie- und Forschungslandes Kärnten hat der Kärntner Wirtschaftsförderung Fonds. Der KWF als regionale Einrichtung für Wirtschaftsförderung und -entwicklung unterstützt die Wettbewerbsfähigkeit des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Kärnten wesentlich. Die strategische Ausrichtung und Schwerpunktsetzungen des KWF werden jährlich in Form eines rollierenden Strategieprozesses auf ihre Relevanz und Gültigkeit hin überprüft. In einem nächsten Schritt werden bedarfsorientiert erforderliche Adaptierungen in der Feinplanung und Ausrichtung vorgenommen. In der Regierungssitzung heute, Dienstag, legte Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig die überarbeiteten strategischen Überlegungen im Rahmen der "KWF-Strategie 2030" zur Beschlussfassung vor.

"Neue relevante europäische Rahmenbedingungen in der kommenden EU-Programmperiode sowie die Ein- und Weiterführung von regionalen Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung also »Smart Specialisation«, stellen den zentralen Ansatz in der europäischen Wirtschafts- und Regionalpolitik dar. Für Kärnten gilt es diese Ansätze in die Standortentwicklung nachhaltig zu integrieren und auch die dafür zur Verfügung stehenden EU-Mittel zu nutzen", betonte Schaunig.

Die Smart-Specialisation-Strategie baut auf den spezifischen Stärken, Wettbewerbsvorteilen und auf dem Leistungspotenzial eines Landes oder einer Region auf und unterstützt die technologische und praxisbasierte Innovation. Im Fokus stehen hierbei Forschungs-, technologie- und innovationspolitische Maßnahmen, um bestehende Stärken weiterzuentwickeln und mit neuen Wissens- oder Technologiebereichen zu verknüpfen. "Das Ziel lautet Beschäftigung und Wachstum durch technologische und soziale Innovationen entlang von Wertschöpfungsketten zu erzielen", so Schaunig.

Zur Wirkungsmessung auf der Mikroebene (Unternehmen beziehungsweise Organisationen) und auf der Mesoebene (Umgebungsbedingungen) wurden folgende vier strategische Fokusbereiche definiert: Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit, Forschung & Entwicklung, Neue Unternehmen und Wirtschaftsentwicklung.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger