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Regierungssitzung 8 - Land arbeitet an der "Grünen Welle" im Straßenverkehr

26.02.2019
LR Gruber: Zentraler Verkehrsrechner soll ausgeweitet werden, um Verkehrsfluss zu optimieren und Pendler zu unterstützen - Gespräche mit Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal starten


Klagenfurt (LPD). Seit 2012 sorgt ein zentraler Verkehrsrechner beim Land Kärnten für ein vollautomatisches Verkehrsdatenmanagement und synchronisierte Ampelanlagen bei vielen Verkehrsknotenpunkten in Kärnten, darunter auch Kreuzungen in Klagenfurt und Villach. Das ist Voraussetzung, um zum Beispiel für eine "Grüne Welle" auf Pendlerstrecken zu sorgen. Genau das soll nun auf noch mehr Straßen in Villach und Klagenfurt sowie erstmals auch in Spittal und Wolfsberg umgesetzt werden. "Ein flüssigerer Verkehr sorgt für mehr Verkehrssicherheit, weniger Wartezeiten und damit auch für weniger CO2-Ausstoß. Das schont also Umwelt und spart den Pendlern Zeit und Geld", gab Straßenbaureferent LR Martin Gruber heute, Dienstag, im Pressefoyer nach der Regierungssitzung bekannt.

In technischer Hinsicht müssen dafür Ampelanlagen teilweise aufgerüstet bzw. Softwaresysteme getauscht werden. Die Kosten dafür übernimmt zu 70 Prozent das Land, 30 Prozent wären von der jeweiligen Stadtgemeinde zu tragen. Deshalb starten nun Gespräche mit den Verantwortlichen in Klagenfurt, Villach, Spittal und Wolfsberg.

Weitere "Grüne Welle"-Projekte möchte Gruber beispielsweise in Klagenfurt am Südring, auf der Völkermarkter Straße und der B92 Görtschitztaler Straße bis zur Auf- und Abfahrt der A2 Südautobahn umsetzen. In Villach wäre eine Ausweitung des Projekts um die Maria Gailer Straße geplant und "strategisch auch im Hinblick auf die Infineon-Erweiterung sehr wichtig", betonte Gruber. In Spittal brachtegt er die Villacher Straße und in Wolfsberg die B70 Packer Straße bzw. Klagenfurter Straße ins Spiel. Alles Strecken mit erhöhtem Pendleraufkommen, auf denen die "Grüne Welle" für eine bessere Verkehrssituation sorgen kann. "Ich hoffe, dass die Städte dieses Angebot annehmen und wir gemeinsam für einen optimierten Verkehrsfluss und damit auch für mehr Verkehrssicherheit für Kärntens Pendler sorgen können", so Gruber.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Wedenigg/Zeitlinger