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Landtag: Aktuelle Stunde setzte sich mit "Generationenmobilität in Kärnten" auseinander

28.02.2019
LR.in Schaar: Kärnten braucht eine bedarfsorientierte, altersunabhängige und umweltfreundliche Mobilität


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag wurde heute, Donnerstag, die "Generationenmobilität in Kärnten" von den Abgeordneten kontroversiell und zeitweise auch durchaus emotional behandelt. Einig waren sich alle zwölf Redner, auch angesichts der künftigen Koralmbahn, dass Mobilität mit Offenheit und Weitblick zu betrachten sein wird.

Seitens des Regierungskollegiums meldete sich Generationen- und Umweltreferentin LR.in Sara Schaar zu Wort. "Wir brauchen eine bedarfsorientierte, altersunabhängige und umweltfreundliche Mobilität. Das ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und für die Teilhabe bis ins hohe Alter und auch wichtig für den Klimaschutz", hob Schaar hervor. Sie bekräftigte auch, dass sie immer ein offenes Ohr für die Seniorinnen und Senioren wie für alle Generationen habe, denn dies sei für sie eine Herzensangelegenheit.

In Kärnten gebe es bereits einige gute Mobilitätskonzepte, die auch im Hinblick auf den Klimaschutz wichtig sind. Schaar nannte in diesem Zusammenhang Car-Sharing-Angebote, das Dorfservice für den ländlichen Raum, die Kärntner Jugendkarte für die Schülerfreifahrt, die Kärntner Familienkarte für eine Ermäßigung bei der ÖBB und nun die ab Mai erhältliche, um die Hälfte reduzierte Jahresseniorenkarte.

"Der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr hilft auch dem Klima und der CO2-Reduktion", meint Schaar und ist dennoch über die Aussagen der Opposition verwundert, die einerseits eine CO2-Reduktion im Verkehr fordert und gleichzeitig "Tempo 140" auf den Autobahnen einführen möchte.

"Im Seniorenbeirat hat man über Lösungen diskutiert und mir als Referentin ist es wichtig gewesen, eine gemeinsam Lösung zu finden, die sich an den Bedürfnissen der älteren Generation orientiert", teilte Schaar mit.

Bei Verkehrsreferent LR Ulrich Zafoschnig, er konnte krankheitshalber nicht an der Landtagsitzung teilnehmen, bedankte sich Schaar für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, mit Experten und Vertretern des Seniorenbeirates eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. "Ein erster wichtiger, positiver Schritt ist getan", stellte die Senioren- und Umweltreferentin fest.

Schaar nahm am Ende ihrer Ausführungen, wie auch vor ihr einige Redner, zum Koralmtunnel bzw. der künftigen Koralmbahn Stellung. "Diese wird gravierende Veränderungen für die Mobilität in Kärnten bringen. Im Sinne der Kärnten Koalition wird es hier notwendig sein, über die Landtagsperiode hinaus zu denken, weil sich die Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf die Mobilität immer mehr verändern werden", so Schaar. Das habe auch der zuständige Verkehrslandesrat erkannt und dazu werde es auch eine Reformgruppe geben, so die Seniorenreferentin.



Rückfragehinweis: Büro LR Schaar
Redaktion: Schaar/Pinter/Zeitlinger