News

KULTUR

CARINTHIja 2020: Schulwettbewerb lädt zum Mitmachen ein

01.03.2019
LH Kaiser: Kärntner Schulen können bis zum 30. April 2019 Projekte einreichen und so Teil von CARINTHIja 2020 werden - Zudem werden Forschungsstipendien vergeben und wissenschaftliche Veranstaltungen gefördert


Klagenfurt (LPD). 2020 gedenkt Kärnten des 100-jährigen Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober 1920. Mit "CARINTHIja 2020 - ein Land in Zeitreisen und Perspektiven" wurde ein besonderes Veranstaltungsformat ausgewählt, um diesem bedeutenden und symbolträchtigen Jubiläum gerecht zu werden. Eine Vielzahl von Projekten wird sich im nächsten Jahr mit dem historischen Ereignis auseinandersetzen, darüber hinaus wird eine mobile Ausstellung alle Bezirksstädte besuchen.

Drei weitere Ausschreibungen laden jetzt zum aktiven Mitmachen bei "CARINTHIja 2020" ein. So können bis zum 30. April 2019 alle Kärntner Schulen Projekte einreichen und somit selbst Teil von "CARINTHIja 2020" werden. Beim "CARINTHIja 2020 - Schulwettbewerb" sind alle Kärntner Schulen aufgerufen, sich mit fünf Leitthemen auseinanderzusetzen und ihre Ideen für Kärnten einzubringen. Einreichungen sind in den Kategorien Film/Digitale Medien, Darstellende Kunst, Musik/Gesang, Sprache/Literatur und Bildende Kunst möglich. Nach Auswahl durch eine Fachjury werden die besten Projekte in ihrer Umsetzung mit maximal € 5.000 pro Projekt finanziell unterstützt und in das Gesamtprogramm von CARINTHIja 2020 aufgenommen.

Für Landeshauptmann und Kulturreferent Peter Kaiser stellt der Schulwettbewerb eine ideale Möglichkeit dar, dass sich in Kärnten vor allem junge Menschen Gehör und Aufmerksamkeit verschaffen und ihre Sichtweise auf das historische Jubiläum darlegen können. "Wir wollen das Jubiläumsjahr 2020 nutzen, jungen Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit zu geben, sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer Heimat aktiv auseinandersetzen zu können. Der Friede und die Demokratie, in der wir heute leben, waren nicht immer selbstverständlich. Wir müssen gemeinsam für die Möglichkeiten und Chancen, die uns in Kärnten heute offenstehen, arbeiten. Diese Möglichkeiten und Chancen am Schnittpunkt dreier Kulturen weiter auszubauen, ist unser gemeinsames Ziel", ruft Kaiser in Erinnerung.

Auch im wissenschaftlichen Bereich gibt es die Möglichkeit zur Partizipation an "CARINTHIja 2020". Mit der Ausschreibung des "CARINTHIja 2020 - Forschungsstipendiums" werden Stipendien für die Verfassung von Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen vergeben. Diese müssen sich mit der ökonomischen, gesellschaftlich-sozialen, räumlich-ökologischen oder politischen Entwicklung Kärntens auseinandersetzen und sich an einer der fünf ausgewählten, inhaltlichen Leitlinien (Infrastruktur/Raumplanung, Vernetzung/Nachbar/Dialog, Identität/Erinnerungskultur, Demokratieentwicklung oder Migration) orientieren. Vergeben werden maximal 15 Stipendien in den Kategorien "Bachelorarbeiten" (je 500 Euro), "Diplom- und Masterarbeiten" (je 1.000 Euro) sowie "Dissertationen" (je 6.000 Euro).

Finanziell unterstützt wird auch die Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen im Gedenkjahr 2020. Mit der Durchführung einer "CARINTHIja 2020 - Wissenschaftsveranstaltung" können von Institutionen im Bereich der Wissenschaft Veranstaltungsformate konzipiert und operativ umgesetzt werden, die vom Land Kärnten mit einer maximalen Fördersumme von 30.000 Euro pro Veranstaltung gefördert werden. Auch die Veranstaltungen haben sich dabei an den fünf inhaltlichen Leitlinien (Infrastruktur/Raumplanung, Vernetzung/Nachbar/Dialog, Identität/Erinnerungskultur, Demokratieentwicklung oder Migration) zu orientieren.

Einreichungen für alle drei Ausschreibungen sind bis zum 30. April 2019 an die E-Mailadresse carinthija2020@ktn.gv.at oder in Papierform an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 14 - Kunst und Kultur, Burggasse 8, 9021 Klagenfurt am Wörthersee zu übermitteln (Kennwort: "CARINTHIja 2020"). Mehr Informationen und die Einreichformulare sind unter www.carinthija2020.at abrufbar.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Fabian Rauber