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Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit bei steigender Beschäftigung

01.03.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Mehr Beschäftigte, mehr offene Stellen - Auch im Februar hält der Positiv-Trend am Kärntner Arbeitsmarkt an


Klagenfurt (LPD). "Die heute veröffentlichen Arbeitsmarktdaten für den Monat Februar sind ein weiterer Beleg für die erfreuliche Gesamtentwicklung des Kärntner Arbeitsmarktes. Gemessen am Vergleichszeitrum des Jahres 2018, ging die Zahl der Arbeitslosen um 8,8 Prozent zurück, während die Beschäftigung um 1,7 Prozent stieg. In Kärnten haben wir im Februar 208.000 Menschen in Beschäftigung und eine Steigerung bei den offenen Stellen um 6,4 Prozent - die Konjunktur kann in Kombination mit gezielten arbeitspolitischen Maßnahmen des Landes, augenscheinlich volle Wirkung entfalten", gaben heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig bekannt.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar quer durch alle Berufs, - und Altersgruppen hindurch gesunken. Besonders erfreulich sind die Entwicklungen im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit (- 12,8 Prozent weniger arbeitslose Jugendliche unter 24 Jahren) sowie bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern über 50 Jahren (- 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). "Der Kärntner Arbeitsmarkt erlebt seit Frühjahr 2016 einen ungebrochenen Aufschwung. 2019 setzt sich dieser Trend erfreulicherweise fort", betonten Kaiser und Schaunig, geben aber zu bedenken: "Die Streichung von AMS-Kursen und Fördermittel, die Vernachlässigung arbeitsintegrativer Maßnahmen, gerade in Zeiten der Hochkonjunktur, ist weder sinnvoll noch zielführend". Gerade jetzt sollte verstärkt in Fördermaßnahmen investiert werden.

"Ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit ist bei bauwirtschaftlichen Berufen, in der Metall- und Elektrobranche, bei Hilfsberufen und im Holzbau bemerkbar. Ebenso erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit in allen Kärntner Arbeitsmarktbezirken", so die Arbeitsmarktreferentin, die darauf verwies, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit in den Bezirken Wolfsberg, Völkermarkt und St. Veit/Glan im Vergleich am größten sei.

"Seit April 2016 steigt die Beschäftigung in Kärnten bei sinkenden Arbeitslosenzahlen - diesen Trend gilt es weiterhin, zu unterstützen und auszubauen. Von der Anpassung der Arbeitnehmerförderung bis zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Kärnten. Wir werden auch 2019 weiterhin alle Bemühungen forcieren, um noch mehr Kärntnerinnen und Kärntner in Beschäftigung bringen", betonten Kaiser und Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger