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Wolf im Gailtal wird betäubt und besendert

07.03.2019
Nach wiederholter Sichtung im Siedlungsgebiet: LR Gruber erteilt per Bescheid Ausnahmegenehmigung für Fang, Besenderung und Vergrämung


Klagenfurt (LPD). Insgesamt 13 Mal innerhalb kurzer Zeit wurde im Gailtal ein Wolf im siedlungsnahen Bereich gesichtet. "Wir müssen hier schnellstens reagieren", sagt Jagdreferent LR Martin Gruber, der heute, Donnerstag, per Bescheid die Ausnahmegenehmigung für Fang, Besenderung und Vergrämung des Tiers erteilt hat. Es ist das erste Mal, dass in Kärnten ein solcher Schritt gesetzt wird.

Ab sofort ist somit die Vergrämung des Wolfs durch beauftragte Jäger in den betroffenen Jagdgebieten erlaubt. "Ich ersuche hier die Jägerschaft um Unterstützung und Hilfestellung im Sinne der öffentlichen Sicherheit", betont Gruber. Es gebe noch keine Erfahrungswerte bei der Vergrämung eines Wolfes. "Wir brauchen deshalb die enge Abstimmung und Rückmeldung der Jägerschaft vor Ort."

Um das Tier genau zu identifizieren, soll es vom Amtstierarzt betäubt und besendert werden. "Wir brauchen rasch Klarheit, warum sich dieser Wolf so verhält. Außerdem wissen wir damit genau, in welchem Gebiet er sich bewegt", informiert der Jagdreferent. Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor ist informiert und wird umgehend die notwendigen Schritte in die Wege leiten.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Wedenigg/Böhm