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Regierungssitzung 5: Neue Radrastplätze als magische Orte am Drauradweg

12.03.2019
LR Zafoschnig: Vier künstlerisch gestaltete Radrastplätze werten Drauradweg ab Radsaison 2020 zusätzlich auf - Einheitliches Storytelling entlang des Drauradweges sichert touristisches Aushängeschild - Radmasterplan Kärnten wird Schwerpunkt auch auf Tourismus setzen


Klagenfurt (LPD). "Besonderes schaffen und uns abheben ist entscheidender Faktor für den Erfolgskurs des Kärnten Tourismus und für die Positionierung unseres Landes als Vorzeige-Radland. Mit den neuen künstlerisch gestalteten Radrastplätzen bauen wir das besondere Raderlebnis am Drauradweg weiter aus und setzen das einheitliche Storytelling konsequent um", so Tourismuslandesrat Ulrich Zafoschnig zum Schwerpunkthema Rad in der heutigen Regierungssitzung. Im Rahmen eines Künstlerwettbewerbes wurden die besten Konzepte für vier künstlerisch gestaltete Radrastplätze entlang des Drauradweges gesucht. Heute, Dienstag, wurden die Ergebnisse dieses Wettbewerbes in der Regierungssitzung präsentiert und damit der Startschuss für die Umsetzung von vier Projekten gesetzt.

"Radtouristen und Einheimische Alltagsradler werden von den Rastplätzen als magische Orte, mit Zugängen zum Wasser, von den Panorama-Infotafeln und den vielen neuen Sitzgelegenheiten besonders profitieren", so der Tourismuslandesrat. Die Radrastplätze werden entlang des gesamten Radweges in den Gemeinden Steinfeld-Radlach, Villach, St. Jakob im Rosenthal und in Bleiburg umgesetzt.
Um die besten Gestaltungsmöglichkeiten zu finden, wurde vom Tourismusreferat im Oktober 2018 ein künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben. Eine hochkarätige Fachjury - bei der neben der Kärnten Werbung, den Standortgemeinden auch die Fachbeiräte Baukultur und Bildende Kunst des Kulturgremiums eingebunden waren - hat die Siegerprojekte unter vielen hochkarätigen Einreichungen ausgewählt.

"Bei der Entscheidungsfindung punkten konnten vor allem jene Projekte, die die Radraststation bestmöglich in das Landschaftsbild integrierten und zugleich die Funktionalität der Raststation berücksichtigten. Auch die Wahl des Materials, die räumliche Gestaltung und die konzeptionelle Stimmigkeit beispielsweise mit dem Wasser waren erfolgsrelevant", so Zafoschnig. Die Künstlerinnen und Künstler der Siegerprojekte sind Melitta Moschik, Burgi Michenthaler, Jochen Traar und Armin Guerino.

Rund 80.000 Euro investiert das Tourismusreferat in die bauliche Umsetzung der Radrastplätze, in die Informations-Tafeln, in Sitzgelegenheiten und in Werkzeuge für einfache Reparaturen und Wartungsarbeiten für Fahrräder. "Damit setzen wir einen weiteren Schritt, unser Rad-Highlight - den Drauradweg - noch mehr zu etwas Besonderem zu machen", freut sich Zafoschnig. Die Umsetzung und die Detailabstimmung erfolgen jetzt gemeinsam mit den Gemeinden. Die Umsetzung der vier Radrastplätze solle noch heuer abgeschlossen werden, damit diese ab 2020 den Radfahrern zur Verfügung stehen.

Kärnten treffe mit den Investitionen in die Radinfrastruktur und dem Schwerpunkt Radfahren absolut den Puls der Zeit. So wurde erst letzte Woche im Rahmen der internationalen Tourismusbörse (ITB) die 5-Sterne-Klassifizierung des Drauradweges bestätigt. "Der Kärntner Drauradweg konnte wie schon 2016 die 5-Sterne für sich entscheiden. Damit sind wir im Bereich der Radinfrastruktur auf einem hervorragenden Weg, den wir mit den Investitionsmaßnahmen und den kunstvollen Radrastplätzen weiter festigen und für die Zukunft nachhaltig stärken", betonte Zafoschnig. Im Rahmen des Radmasterplans Kärnten werde man daher auch einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema "Radtourismus" setzen.



Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Zeitlinger

Fotohinweis: Kärnten Werbung/ Gert Steinthaler