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Regierungssitzung 7 - Neue Fahrradboxen machen das Fahrrad attraktiv für Pendler

12.03.2019
LR Zafoschnig: Land Kärnten baut Radinfrastruktur für Alltagsradler, Pendler und Gäste weiter aus - Über 200 neue Radabstellboxen werden im Rahmen des Radmasterplans Kärnten landesweit an Kärntens Bahnhöfen errichtet


Klagenfurt (LPD). Kärnten soll Vorzeige-Radland werden. Dieses ehrgeizige Ziel gelingt uns nur, wenn wir die Rad-Infrastruktur in Kärnten weiter ausbauen", so Mobilitätslandesrat Ulrich Zafoschnig heute, Dienstag, anlässlich der Sitzung der Kärntner Landesregierung, in welcher die landesweite Errichtung von Radboxen beschlossen wurde. Bis zum Jahr 2020 werden nun gemeinsam mit der ÖBB landesweit über 200 neue Fahrradboxen an Kärntens Bahnhöfen errichtet, die ein wetter- und diebstahlgesichertes Abstellen des Fahrrades ermöglichen.

"Mit diesen Fahrradgaragen setzen wir einen weiteren Schritt, damit Kärntens Pendler unterschiedliche Verkehrsmittel für ihre Fahrt zur Arbeit nutzen können", so Zafoschnig. Das Land wolle im Rahmen des Radmasterplans Kärnten, der im April startet, den Model-Split zu Gunsten des Radverkehrs weiter ausbauen. Immerhin seien 50 Prozent aller PKW-Fahrten in Österreich kürzer als fünf Kilomter. "Andere Länder zeigen bereits erfolgreich vor, dass das Fahrrad gerade im städtischen Bereich eine zukunftsträchtige Alternative zum Auto ist. In diese Richtung gehen wir auch in Kärnten", ist Zafoschnig überzeugt.

Viele Kärntner Gemeinden weisen ideale Voraussetzungen für das Radfahren auf, allerdings fehlen entsprechende sichere Radabstellanlagen, um die Fahrräder wettergeschützt und gesichert vor Diebstahl zu verwahren. "Durch die neuen verschließbaren und sicheren Boxen, ist es den Kärntnerinnen und Kärntnern jetzt möglich, mit dem Fahrrad zum Bahnhof zu fahren und dort den Zug zu nehmen. Das ist nicht nur gesünder, sondern schont Ressourcen und unsere Umwelt. Pendlerinnen und Pendler können so dem Straßenverkehr entgehen und entspannt in die Arbeit fahren", so Zafoschnig.

Rund 200.000 Euro werden seitens des Landes Kärnten in diese neue Infrastruktur investiert. "Wir konnten für diese Maßnahmen darüber hinaus EU- und Bundesfördermittel (BMVIT) in beträchtlicher Höhe nach Kärnten holen", freut sich der Mobilitätsreferent. Die Radboxen können für zehn Euro im Monat jährlich angemietet werden.

"Vom neuen Angebot profitieren werde neben den vielen Alltagsradlern, den Pendlerinnen und Pendlern auch die Kärntner Wirtschaft", betont Zafoschnig. Die Entwicklung und die Produktion der international gefragten modulartig aufgebauten Fahrradboxen wurden von der Himmelberger Stahlbaufirma Buttazoni durchgeführt. "Damit schaffen wir eine Win-Win-Situation für Kärntens Mobilität, den Radtourismus im Land und für die Kärntner Wirtschaft", so Zafoschnig.

An den Bahnhöfen Klagenfurt Nord, Klagenfurt Süd, St. Veit, Friesach, Pörtschach, Velden, Wolfsberg, Bleiburg Land, St. Michael, Villach, Spittal und Hermagor sind die Fahrradboxen bereits als attraktive Infrastruktur in Umsetzung. Neben Lavamünd befinden sich momentan acht weitere Standorte für die Fahrradboxen in Planung.

I N F O: Alle relevanten Informationen rund um die Fahrradboxen in Kärnten findet man unter www.radbox-kaernten.at



Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Zeitlinger