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WIRTSCHAFT

Messe Spittal: Alles rund ums Bauen und Wohnen

15.03.2019
LHStv.in Schaunig eröffnete beliebte Oberkärntner Branchen-Schau - Ein tolles Schaufenster für die regionalen Aussteller und Treffpunkt für interessierte Besucher


Klagenfurt (LPD). Rund 140 Aussteller zeigen von heute, Freitag, bis Sonntag am Areal rund um die Tennishalle in Spittal auf 8.500 Quadratmeter Neues und Bewährtes rund um die Themen Bauen, Wohnen, Energie, Renovieren, Haustechnik, Wellness und vieles mehr. "Die Messe Spittal hat bereits lange Tradition. Viele der regionalen Aussteller sind seit Beginn - also seit mehr als 30 Jahren - mit dabei. Das zeigt den großen Stellenwert, den dieser Branchentreff sowohl bei Unternehmern, als auch bei Besuchern hat", sagte LHStv.in Gaby Schaunig bei der Eröffnung. Passend zum Generalthema der Messe - Bauen und Wohnen - verwies die Wohnbaureferentin auf die neuen, attraktiven Förderrichtlinien der Wohnbauförderung.

"Wir bieten mehr Förderungen für Familien und für Kinder, mehr Unterstützung für niedrige Einkommen und mehr Maßnahmen zur Stärkung des ländlichen Raums", so Schaunig. Jungfamilien erhalten nunmehr 12.000 Euro Wohnbauförderung, für jedes Kind wird zusätzlich ein Bonusbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Der Bonusbetrag für Bauen im strukturschwachen ländlichen Raum wird von 5.000 auf 7.000 Euro angehoben. Bei niedrigen Einkommen wird eine Zusatzförderung von 3.000 Euro ausgezahlt.

Als zusätzlichen Anreiz für den Bau des ersten Eigenheimes werden die Zinsen von Wohnbauförderungskrediten von einem Prozent auf 0,7 Prozent gesenkt. Für den Antrag auf Wohnbauförderung reicht die Baubewilligung. Alternativ zum Darlehen gibt es auch einen Direktzuschuss. Dieser Häuslbauerbonus wurde von 7.000 auf 12.000 Euro angehoben, bis zu 15.000 Euro werden ausgezahlt, wenn es sich um ein Niedrigstenergiegebäude handelt.

Erweitert werden die Förderungen im Sanierungsbereich. "Hier geht es nicht alleine um die Anhebung des Förderbetrages für Sanierungen, sondern auch um ein deutliches Bekenntnis zu ökologischer Nachhaltigkeit und sauberer Energie. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern langfristig auch das eigene Geldbörserl", erläuterte Schaunig. Im Rahmen der Aktion "Raus aus den fossilen Brennstoffen" wird der Zuschuss für den Austausch von Heizungsanlagen von fossiler auf erneuerbare Energie in Eigenheimen von 3.000 auf 6.000 Euro verdoppelt. In Kombination mit der Bundesförderung ist eine maximale Förderhöhe von bis zur 11.000 Euro erreichbar. Höhere Förderungen gibt es auch für Solaranlagen und Photovoltaikanlagen. Erstmals gefördert wird der Einbau eines Solarstromspeichers.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm