News

LOKAL

Gesunde Betriebe: Schon 30.000 Mitarbeiter profitieren in Kärnten

26.03.2019
LHStv.in Prettner verlieh gemeinsam mit der GKK Gütesiegel an "gesunde" Unternehmen - Betriebliche Gesundheitsförderung schreibt Erfolgsgeschichte


Klagenfurt (LPD). "Gesundheitsförderung muss da stattfinden, wo sich der Mensch aufhält - und da er viele Stunden am Tag an seinem Arbeitsplatz verbringt, war es nahliegend ein Projekt ‚vor Ort‘ ins Leben zu rufen: Mit der ‚Betrieblichen Gesundheitsförderung’ haben wir ein Projekt entwickelt, das mittlerweile 70 Betriebe und 30.000 Mitarbeiter umfasst", erklärte heute, Dienstag, Gesundheitsreferentin Beate Prettner beim Festakt zur Verleihung des BGF-Gütesiegels an 23 weitere Unternehmen.

Bei der Verleihung der Gütesiegel waren auch Klaus Ropin, Geschäftsbereichsleiter des Fonds Gesundes Österreich, der Kärntner GKK-Direktor Johann Lintner und GKK-Obmann Georg Steiner anwesend. Um besagtes Gütesiegel zu erhalten, sind 15 Qualitätskriterien einzuhalten. Kriterien, die voraussetzen, dass betriebliche Gesundheitsförderung den Aufbau von innerbetrieblichen Strukturen, klare Rollen und die Einbindung der Führungsverantwortlichen und aller Mitarbeiter umfasst. Zu den "gesunden" Betrieben zählen unter anderem die Lisa Film, die Raiffeisenlandesbank, das bfi-Kärnten, die BKS Bank sowie addIT Dienstleistungen.

"Die ,Betriebliche Gesundheitsförderung‘ ist ein Vorzeigeprojekt. Die Integration von gesunder Prävention in das individuelle Arbeitsumfeld löst die Gesundheitsförderung aus ihrer Theorie und holt sie tatsächlich in die Praxis und damit in die Lebensrealität", ist Prettner überzeugt. Und sie erklärte: "Ernährung, Bewegung, seelisches Wohlbefinden und Sicherheit bzw. soziale Gesundheit sind die vier Eckpfeiler der Gesundheitsförderung. Genau diese vier Eckpfeiler werden bei der ,Betrieblichen Gesundheitsförderung‘ mit speziellen Angeboten und Maßnahmen gefestigt und gestärkt. Die Betriebe erhalten dafür ganz konkrete Unterstützung und Beratungsleistungen."

Gesundheitspolitik beginne nicht bei der Bekämpfung von Krankheit, sondern beim Erhalt der Gesundheit - "deshalb setzt die Kärntner Gesundheitspolitik bei der Prävention an. Die ,Betriebliche Gesundheitsförderung‘ ist ein präventives Paradebeispiel", sagte Prettner, die "stolz darauf ist, dass die Zahl der teilnehmenden Betriebe Jahr für Jahr steigt". Dies sei der beste Beweis dafür, dass der gesunde Gedanke bei den Kärntner Unternehmen ankommt.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Rauber