News

LOKAL

Regierungssitzung 6: Land und Sozialpartner bündeln Ressourcen für neues, gemeinsames Standortmarketing

26.03.2019
LH Kaiser, LR Gruber, LR.in Schaar: Bestehende Marke "Kärnten" soll weg vom reinen Tourismus-Image, ausgebaut und in allen Bereichen vermarktet werden - Tourismus und Industrie als Alleinstellungsmerkmale


Klagenfurt (LPD). Eine positive Wirtschaftsentwicklung und Wachstum sind die obersten Ziele Kärntens, die im Jahr 2019 vom Regierungsteam in Angriff genommen werden. Die bedeutendste Maßnahme hierfür ist die Installierung eines referats- und institutionenübergreifenden Standortmarketings. Heute, Dienstag, war das Standortmarketing nach zwei Klausuren auch Thema in der gemeinsamen Regierungssitzung mit den Sozialpartnern.

Man habe sich, so Landeshauptmann Peter Kaiser im anschließenden Pressefoyer, darauf geeinigt, Kärnten künftig global unter einem Begriff, unter einer Dachmarke, zu positionieren. "Dafür soll auf die bereits durch die Kärnten Werbung etablierte Marke ‚Kärnten‘ mit dem bestehenden Schriftzug aufgebaut werden", so Kaiser. Nicht nur anhand von Subtiteln, sondern auch auf Basis von Sub-Stories soll dann die Marke auf andere Bereiche wie Technologie, Industrie und Produktion ausgeweitet werden. "Kärnten ist weit mehr als ein Tourismusland. Wir sind mittlerweile Hochtechnologieland, unter den Top-Forschungsregionen Europas und können mit zahlreichen Innovationen punkten", betonte Kaiser. Die Tatsache, dass im Bereich der Nächtigungen Kärnten unter 300 Regionen Europas auf Platz 20 ist, zeige laut dem Landeshauptmann deutlich die herausragende Position unseres Bundeslandes: "In Kärnten können Tourismus und Industrie nebeneinander bestehen." Gemeinsam mit den Sozialpartnern soll diese Einzigartigkeit künftig noch mehr in die Köpfe der Menschen im eigenen Land aber auch in Europa und der ganzen Welt verankert werden. Die Sozialpartner haben jedenfalls ihre Bereitschaft Fachkräfte auszubilden und zu investieren bekundet.

Die Strategische Landesentwicklung des Landes nimmt eine zentrale Rolle ein. Bestehende Strukturen und Ressourcen der Kärnten Werbung und des Landespressedienstes werden genutzt.
"Es handelt sich hierbei um eine Wirtschaftsoffensive", freute sich auch Landesrat Martin Gruber über die positive Entwicklung des Standortmarketings und fuhr fort: "Ein weiterer Beweis dafür, welchen hohen Stellenwert die Wirtschaft in diese Koalition innehat." Die bestehende Marke sei etabliert und habe bereits viel Aufmerksamkeit auf sich lenken können. "Jetzt liegt es an allen Beteiligten, die Attraktivität Kärntens sowohl nach innen als auch nach außen sichtbar zu machen. Aufgrund der erfolgreichen Vorarbeit wird die Kärnten Werbung mit der Bewirtschaftung der Marke beauftragt", so Gruber. Herausragend sei die neue Vorgehensweise in der alle Steakholder an einen Tisch zusammengeholt und Maßnahmen und Strategien gemeinsam erarbeitet werden. Für die Verwendung der Marke "Kärnten" werde es, wie auch jetzt schon, klare Richtlinien geben. Diesmal werde nicht die Frage "Was kann das Land für mich tun?" sondern jene "Was kann ich für das Land tun?" beantwortet.

Warum Kärnten eine der wenigen Regionen ist, in denen Industrie und Tourismus möglich sind, liege an der hohen Lebensqualität und den Energie- und Klimaschutzmaßnahmen der vergangenen Jahre, die ihre Wirkung zeigen, so Landesrätin Sara Schaar. Es stehe außer Frage, dass auch in Zukunft ein Schwerpunkt auf diesem Bereich liegen muss.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Gruber, Büro LR.in Schaar
Redaktion: Susanne Stirn