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Land ehrt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler

05.04.2019
Sportlerehrung durch LH Kaiser - liebgewordene Tradition schätzt Leistung, ehrt Erfolge, würdigt Vorbilder, gibt dem Ehrenamt eine Bühne - ausgesprochener Dank an Biathleten Daniel Mesotitsch

Klagenfurt (LPD). Sie gehört mittlerweile zu den liebgewonnen, aber umso wichtigeren Traditionen im Land: die Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler sämtlicher Sportarten, Disziplinen und Altersgruppen. Auch gestern, Donnerstag, wurden wieder rund 200 Athletinnen und Athleten im Klagenfurter Konzerthaus auf die Bühne gebeten und von LH Peter Kaiser, dem Landessportdirektor Arno Arthofer sowie den Präsidenten der Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und Sportunion ausgezeichnet. Diesmal stand der Mannschaftssport im Fokus der Ehrungen.

Landeshauptmann Peter Kaiser hob in seiner Ansprache die Leistungen aller hervor und betonte auf Grund der zahlreichen Siege der Eishockeymannschaften, dass Kärnten "im Eishockey führend ist". "Sportförderung, Trainer, Eltern und vor allem die Sportler selbst - dieses Zusammenspiel funktioniert in Kärnten. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind im Sommer wie im Winter höchst erfolgreich", so Kaiser.

Mit dieser Sportlerehrung werden die Leistungen der Sportler geschätzt, ihre Erfolge geehrt und sie als Vorbilder gewürdigt. Aber die Sportlerehrung, die vier Mal im Jahr stattfindet, ist auch eine Bühne für das Ehrenamt. "Denn ohne freiwillige Helfer in den Vereinen, ohne Eltern, Großeltern und andere Verwandte wäre für viele das Training, die Wettkämpfe und generell eine Betätigung im Sportspitzenfeld gar nicht möglich", erklärte Kärntens Sportdirektor Arno Arthofer. Rund 164.000 Sportlerinnen und Sportler seien in Kärntens Vereinen tätig.

Einer der erfolgreichen Sportler gab erst kürzlich sein Karriere-Ende bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Obertilliach/Osttirol bekannt. Daniel Mesotitsch, in Villach geborener Biathlet, kann auf eine medaillenreiche Sportlerzeit zurückblicken. "Er ist ein Vorbild für die Kärntner Jugend, er hat viel für das Sportland Kärnten und den Biathlon getan und ich hoffe, dass wir weiterhin auf seine Erfahrung zählen können", so Kaiser.
Sein Debüt gab Mesotitsch 2002 im Weltcup, acht Siege, davon 3 Einzelsiege und 19 weitere Weltcup-Stockerlplätze sollten folgen. Bei der WM 2009 wurde er mit seiner Staffel als Startläufer zweiter, ebenso Silber holte er in der Staffel bei den Olympischen Spielen 2010. Olympische Bronze wurde es dann 2014 in Sotschi. Schon 2005 erhielt Mesotitsch dsa Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Insgesamt ging Mesotisch in seiner Karriere 391 Mal an einen Biathlon-Start im Einzel, im Sprint, im Verfolgungs-Bewerb, im Massenstart und in der Staffel.

Im Zuge der Sportlerehrung im Konzerthaus konnte der Landeshauptmann auch die Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Special Olympics Summer Games in Abu Dhabi begrüßen, die aus Kärntner Sicht besonders erfreulich verlaufen sind. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen direkt von Wien, wo sie die Ehrung durch den Bundespräsidenten erfahren haben, ins Konzerthaus. Die Sportlerinnen und Sportler kamen aus Abu Dhabi mit 15 Medaillen nach Hause zurück. Kärnten hat damit am meisten Medaillen im Österreichvergleich erringen können. "Diese Erfolge sind eine besondere Referenz für unser Sportland und all ihre glücklichen Augen zeigen, wie wichtig der Sport für die Menschen ist", so Kaiser. Alleine die Powerlifter Andreas Unterberger und Ingo Werba haben insgesamt acht Medaillen gewonnen. Sogar die Segler kamen mit Silber und Bronze nach Hause, obwohl in dieser Sportart keine Medaillenränge erwartet worden waren.

Die Vertreter der Dachverbände ASKÖ mit Vizepräsident Walter Simonitsch, ASVÖ-Präs. Kurt Steiner und Union-Vizepräs. Werner Megymorez betonten in ihren kurzen Ansprachen, die Wichtigkeit der Ehrung, der Unterstützung des Landes und den Stolz der Dachverbände auf das funktionierende Vereinsleben und die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler.

Umrahmt wurde die Feierlichkeit von der Musikschule Katolnig mit Siggi, Raphael, Jonas, Gabriel und Fabrice, die selbst schon mehrere Staatsmeistertitel mit ihrem Können errungen haben.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD Kärnten/Fritzpress