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Finanzierung für Silicon Austria Labs

08.04.2019
LHStv.in Schaunig: 14,375 Mio. Euro für Silicon Austria Labs bis 2023 - In Villacher Labs entstehen 160 Top-Forscherjobs - Ausbau des High Tech Campus startet heuer


Klagenfurt (LPD). Die Kärntner Landesregierung beschließt in der morgigen Regierungssitzung die konkrete Finanzierung des Kärntner Beitrags für die Silicon Austria Labs. Insgesamt wird der einzigartige österreichische Forschungsverbund bis 2023 mit 280 Millionen Euro ausgestattet. Die Mittel kommen von den beteiligten Bundesländern Kärnten, Steiermark und Oberösterreich, vom Bund und vom Fachverband der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie. Kärntens Beitrag umfasst die Einbringung der Carinthian Tech Research in die Labs sowie Geldmittel in Höhe von 14,375 Milionen Euro.

"Die Teilnahme an den Silicon Austria Labs ist für Kärnten ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Top-Forschungsregion in einer der Schlüsseltechnologien der Zukunft, der Technologiepark Villach wird auf die nächste, internationale bedeutende Ebene gehoben", sagt Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. "Mit seiner technologischen Exzellenz, der großen Integrationserfahrung und der ausgeprägten sozialen Kompetenz wird das CTR-Team einen entscheidenden Anteil daran haben, die Silicon Austria Labs zu einem Forschungs- und Entwicklungslabor von globaler Bedeutung und einem begehrten Arbeits- und Lebenszentrum im Herzen Europas zu entwickeln."

Die Finanzierung des Kärntner Beitrags erfolgt über den KWF. Für 2019 sind 1,665 Millionen Euro vorgesehen, für 2020 2,259 Millionen Euro, für 2021 2,854 Millionen Euro, für 2022 3,211 Millionen Euro und für 2023 4,386 Millionen Euro. Die Übertragung der CTR-Aktien vom Land Kärnten an die SAL erfolgte bereits Ende Februar.

Die langjährige Expertise der CTR im Feld der Sensorik und Mikrosystemtechnik gepaart mit der zukunftsweisenden Ausrichtung der SAL als Innovationstreiber auf allen Ebenen des digitalen Ökosystems eröffnet neue Perspektiven in der Forschung im Bereich der elektronikbasierten Systeme, insbesondere für den Wirtschaftsstandort Villach. Am High Tech Campus Villach werden die Top-Forscherpositionen bis 2023 auf rund 160 Arbeitsplätze verdreifacht. Dank der hochqualifizierten Fachkräfte, dem umfassenden Know-how und den vorhandenen Laboren kann SAL die Forschungstätigkeiten in Villach umgehend aufnehmen. Mit dem Bau eines zusätzlichen Forschungsgebäudes am High Tech Campus wird noch heuer begonnen.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig\t
Redaktion: Matticka/Stirn