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Klassenzimmer Brüssel

08.04.2019
LH Kaiser berichtet in morgiger Regierungssitzung von Aktion "Kärntner SchülerInnen nach Brüssel" - Rund 1.000 Teilnehmende seit Schuljahr 2013/14


Klagenfurt (LPD). Die Europäische Kommission oder das Europäische Parlament in Brüssel hautnah erleben? - Rund 1.000 Kärntner Schülerinnen und Schüler konnten das bereits durch eine Förderung des Landes. Die Aktion "Kärntner SchülerInnen nach Brüssel" wurde im Schuljahr 2013/14 von EU- und Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser initiiert. In der Regierungssitzung morgen, Dienstag, wird er einen Bericht über die Aktivitäten im vergangenen Jahr vorlegen.

"Europa bringt uns allen was. Wir sind Europa und sollten es alle aktiv mitgestalten - das gilt insbesondere auch für die junge Generation", betont Kaiser. Ihm geht es mit der Brüssel-Aktion darum, das Europabewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu schärfen. So solle ihnen u.a. ein besseres Verständnis für die europäischen Zusammenhänge in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ermöglicht werden. 2018 sind laut Kaiser Jugendliche von elf Bildungseinrichtungen aus Spittal, Klagenfurt, Tanzenberg und Wolfsberg nach Brüssel bzw. Straßburg gereist. An Landesförderung sind dafür insgesamt 21.100 Euro geflossen.

Für die Aktion "Kärntner SchülerInnen nach Brüssel" können sich Allgemeinbildende Höhere Schulen, Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen und Fachberufsschulen bewerben. Der Exkursion muss ein pädagogisches Konzept (EU-Themen im Schulunterricht) zugrunde liegen. Dafür können zum Beispiel Angebote des Europahauses Klagenfurt, der Europäischen Föderalistischen Bewegung und der Kärntner EuropeDirect-Stellen genutzt werden. In Brüssel werden das Verbindungsbüro des Landes Kärnten und europäische Institutionen besucht. Die Förderung pro teilnehmender Schülerin bzw. teilnehmendem Schüler beträgt 100 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm