News

SPORT

ÖFB-Cupfinale: Wörtherseestadion als Austragungsort für Duell Serienmeister vs Rekordmeister fixiert

09.04.2019
LH Kaiser, Vizebürgermeister Pfeiler, KFV-Präsident Mitterdorfer: Laden alle am Fußball interessierten, friedliebenden Fans ein, am 1. Mai zu zeigen, dass Verlegung des Finales nach Kärnten absolut richtig war - Klagenfurt steht auch für Zukunft bereit


Klagenfurt (LPD). Die Entscheidung ist gefallen: Das Finale des Uniqa ÖFB-Cups findet am 1. Mai im Wörtherseestadion in Klagenfurt statt. Erfreut nach der Entscheidung des ÖFB zeigten sich heute, Dienstag Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Klagenfurts Sportreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, die sich gemeinsam mit dem Präsidenten des Kärntner Fußball Verbandes, Klaus Mitterdorfer, und Sportpark Geschäftsführer Gert Unterköfler für Kärnten und das Wörtherseestadion als Austragungsort stark gemacht haben, nicht zuletzt nach den Sicherheitsbedenken gegenüber einigen ´Rapid-"Fans" und ihrem möglichen Verhalten bei einem Finale im Stadion des Erzrivalen Austria Wien.

"Die Entscheidung für Klagenfurt ist auch eine Entscheidung für den Fußball. Letztlich sollte das Sportliche immer im Mittelpunkt stehen. So wie es auch bei allen Cup-Finali im Wörtherseestadion immer der Fall war", so Kaiser, der als Beispiel auf das Finale 2017 ebenfalls zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien (damals siegten die Bullen 2:1).

Für den Kärntner Landeshauptmann mache die aktuelle Diskussion leider einmal mehr deutlich, "dass der österreichische Spitzenfußball ein gravierendes Problem mit unbelehrbaren Krawallmachern, die unter dem Deckmantel der Fankultur mit Aggression und Gewalt nur Schaden verursachen, hat".

"Hier muss der ÖFB gemeinsam mit den Vereinen endlich Nägel mit Köpfen machen. Es kann und darf nicht sein, dass ein paar Unbelehrbare alle anderen, Klubs und Fans, in Geiselhaft nehmen. Mit der heutigen Technik ist es ein leichtes, jeden einzelnen Krawallmacher sofort zu identifizieren. Für diese Personen muss es dann einfach Exempel in Form von lebenslangen Stadionverboten in ganz Österreich geben", machte Kaiser deutlich und verweist auf das Mutterland des Fußballs: "In England haben sie das auch geschafft".

Kärnten bzw. Klagenfurt stehen laut Kaiser, Pfeiler und Mitterdorfer jedenfalls nicht nur für dieses sondern auch für die Austragung weiterer Cup-Finale bereit. "Das Wörtherseestadion ist nicht nur das schönste Fußballstadion in Österreich, wir haben gezeigt, dass wir hier gemeinsam mit echten und friedlichen Fußballfans fußballerische Highlights organisieren und erleben können", bekräftigte Pfeiler.

Für KFV-Präsident Mitterdorfer ist die Austragung des Cup-Finales jedenfalls ein sportliches Highlight: "Gerade für den Fußball in Kärnten ist die Finalaustragung ein wesentlicher sportlicher Mosaikstein, der auch dazu beiträgt, die Vereine und die Jugend zu motivieren. Natürlich hätten wir das Cup-Finale auch in den nächsten Jahren gerne hier bei uns".



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro VzBgm. Pfeiler, KFV
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser