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Solarbank liefert Strom aus der Energie der Sonne

10.04.2019
LR.in Schaar: Klimafreundliche Solarbank im Bachmann-Gymnasium aufgestellt - Schülerinnen und Schüler werden für erneuerbare Energien sensibilisiert


Klagenfurt (LPD). Das Bewusstsein für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen schärfen - das will man mit der klimafreundlichen Solarbank erzielen, die kürzlich im Beisein von Umwelt- und Energielandesrätin Sara Schaar im Innenhof des Bachmann-Gymnasiums in Klagenfurt aufgestellt wurde. "Die solarbetriebene Bank soll veranschaulichen, wie Klimaschutz in der Praxis funktioniert", erklärt Schaar. Hinter dem zeitlosen Design der "Smart Bench" von Steora verbergen sich eine Menge Funktionen, wie WLAN-Hotspot, Lademöglichkeit für Smartphones und eine attraktive Beleuchtung.

Die Solarbank im Bachmann Gymnasium ist die mittlerweile fünfte dieser Art in ganz Kärnten. Weitere klimafreundliche "Garten-Möbelstücke" gibt es an der HLW für wirtschaftliche Berufe in Spittal/Drau, der NMS Bad Eisenkappel, der Volksschule Ponfeld sowie der NMS Montessorischule de La Tour in Treffen zu bewundern. "Junge Menschen sollen durch diese intelligenten Sitzbänke für erneuerbare Energie sensibilisiert werden", betont auch Klimabündnis Kärnten-Geschäftsführer Christian Salmhofer. "Es wird demonstriert, wie die klimafreundliche Stadtmöblierung der Zukunft aussehen kann."

Finanziert wurde die Solarbank im Rahmen des Projektes "Change the power - (Em)Power to change" aus Mitteln der europäischen Union (90 Prozent) und vom Land Kärnten (10 Prozent). Im Zuge des Projektes, das bis Ende 2020 in zwölf EU-Ländern, u.a. in Österreich vom Land Kärnten und dem Klimabündnis Wien realisiert wird, werden über die Umweltabteilung in Kooperation mit dem Klimabündnis Österreich und der Koordinatorin Anna Strobach ("echt.im.biss") zahlreiche bewusstseinsbildende Maßnahmen zum Klimaschutz, u.a. Klimaschutztrainings für Kommunen sowie die Kampagne "Ein gutes Leben ist einfach" umgesetzt. "Ein umweltbewusster Lebensstil ist einfacher als man denkt. Oftmals geht es um kleine Schritte im Alltag, die aber in der Summe einen großen Unterschied ausmachen können", so Schaar.



Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Pinter/Böhm
Fotohinweis: Büro LR.in Schaar