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POLITIK

Erfolgreiche Euregio Senza Confini Projekte

04.05.2019
LH Kaiser präsentiert positive Entwicklungen in kommender Regierungssitzung - Ziel ist die enge Zusammenarbeit der Regionen


Klagenfurt (LPD). Die noch engere Vernetzung der Regionen Kärnten, Friaul Julisch Venetien und Veneto sowie die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat der Europäische Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) Euregio Senza Confini zum Ziel. Den Vorsitz in der Versammlung der EVTZ-Präsidenten hat seit November 2018 Landeshauptmann Peter Kaiser inne. Im Rahmen der nächsten Regierungssitzung am kommenden Dienstag will Kaiser einen Überblick über die bereits erreichten Erfolge geben. Zahlreiche Projekte die in INTERREG IT-AT 2014-2020 genehmigt wurden, konnten bereits initiiert werden. "Kärnten lebt mit seinen Partner Friaul-Julisch-Venetien und Veneto im Rahmen der Euregio die große Idee völkerverbindender Zusammenarbeit der EU auf regionaler Ebene. Diese Zusammenarbeit macht Regionen stärker und bringt für alle Bewohnerinnen und Bewohner nur Vorteile", verdeutlicht der Landeshauptmann.

"Das Senza Confini Education and Training Network beispielsweise soll den grenzüberschreitenden Austausch von Schülern und Lehrlingen ab 16 Jahren unter gemeinsamen organisatorischen Praktiken ermöglichen", erklärt Kaiser. Die enge Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und Trentino wird mit Projekten wie "FIT4CO -Fit for Cooperation", "smartlogi", "EMOTIONWay" und "EUMINT" forciert. Als Vorzeigeprojekt im Kampf gegen den illegalen Tierhandel will Kaiser "BIOCRIME" verstanden haben. Die Region Friaul Julisch Venetien und Kärnten sind sowohl Transit- als auch Zielrouten. Über die Grenzübergänge werden Hunderte von Heimtieren gebracht, vor allem Hunde- und Katzenjungtiere, die für den Schwarzmarkt bestimmt sind, dessen Umsatz nur vom Drohgenhandel übertroffen wird. "Neben dem kommerziellen und ethischen Problem birgt der illegale Tierhandel ein hohes Risiko der Einschleppung schwerer von Tieren auf den Menschen übertragbarer Krankheiten. Denn die auf dem Schwarzmarkt gekauften Tiere werden keiner Gesundheitskontrolle unterzogen und können aus infizierten Gebieten stammen", so Kaiser.

Für die Arbeitsbereiche Zivilschutz und Gesundheit bestehen Abkommen. Für den Bereich der Wirtschaft wurde eine Kooperation mit dem New Alpe Adria Chamber Network (NAAN) eingegangen. Die Projekte des EVTZ werden sowohl über das Programm INTERREG V Italien-Österreich als auch über das Programm Alpine Space und Central Europa sowie anderen Programmen finanziert. Zudem liegt ein wichtiges Augenmerk auf den Synergien zwischen den Makroregionalen Strategien Alpenraum (EUSALP) und der Makroregion Strategie Adriatisch-Ionischer Raum (EUSAIR).


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn