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Der Glockner ruft - Großes Jubiläum für den Berglauf-Klassiker

14.05.2019
20. Großglockner Berglauf und 5. Großglockner Bike Challenge gehen im Juli über die Bühne - LH Kaiser: "Verbindung zwischen unberührter Natur und sportlicher Aktivität ist einzigartig" - LR Schuschnig: "Die Veranstaltung ist eine internationale Visitenkarte für Kärnten"


Klagenfurt (LPD). Für ein sportliches Wochenende der Superlative werden vom 12. bis zum 14. Juli insgesamt 1.800 Sportlerinnen und Sportler beim 20. Großglockner Berglauf und der fünften Großglockner Bike Challenge sorgen. Die Athletinnen und Athleten aus 28 Nationen werden während des Berglaufs knapp 13 Kilometer und 1.494 Höhenmeter zurücklegen, bei der Bike Challenge werden 17,2 Kilometer und 1.213 Meter in Angriff genommen.

"Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt", fasste Sportreferent und Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Dienstag, die Erfahrungen bei seinen bisher vier erfolgreich absolvierten Bike Challenges zusammen. Auch in diesem Jahr plane der Landeshauptmann die Teilnahme. Sowohl der Berglauf als auch die Bike Challenge seien ganz besondere Herausforderungen, die in international renommierte Wettbewerbe eingebettet seien. "Die Verbindung zwischen unberührter Natur und sportlicher Aktivität ist einzigartig und auch für den heimischen Tourismus sehr bedeutend. Es gibt wenige Sportveranstaltungen, die es in das Regierungsprogramm des Landes Kärnten geschafft haben. Durch den Berglauf und die Bike-Challenge können wir mit einer einzigen Veranstaltung sehr viel Positives von unserem Land präsentieren", so der Landeshauptmann. Kaiser zitierte zudem eine Studie der Universität Klagenfurt, welche die Einzigartigkeit der Veranstaltung unterstreiche: So gilt für 56 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Berglauf als Saisonhöhepunkt, rund 60 Prozent würden wieder an der Veranstaltung teilnehmen wollen. Die Zufriedenheitsrate unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei bei diesem Event besonders hoch, so der Landeshauptmann.

Der neue Tourismus- und Wirtschaftsreferent LR Sebastian Schuschnig strich die touristische und wirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltung am Großglockner hervor. "Der Berglauf hat sich in den letzten 20 Jahren beeindruckend zu einer Veranstaltung mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus entwickelt. Es gibt für einen Tourismusreferenten nichts Schöneres als volle Betten und Wertschöpfung in einer Region", so Schuschnig. Das Land Kärnten sei jedenfalls dazu bereit, bei dieser erfolgreichen Veranstaltung weiterhin unterstützend tätig zu sein. "Sie ist eine unserer absoluten Leitveranstaltungen, eine internationale Visitenkarte für Kärnten und ein wichtiger Werbeträger für unser Tourismusland als Natur-Aktiv-Destination", erklärte Schuschnig. Die Bike-Challenge im Vorfeld des Berglaufs hole außerdem besonders den Rad-Tourismus vor den Vorhang. Gemeinsam mit LR Gruber habe man sich vorgenommen, das Radwegenetz an die touristischen Herausforderungen anzupassen und in diesem Bereich noch besser zu werden. "Radfahren boomt, nicht nur bei unseren Gästen im Radtourismus, sondern wird auch im Alltag zu einem immer beliebteren Verkehrsmittel. Radfahren ist ein wichtiger Teil der Mobilität der Zukunft", so Schuschnig. Eine Studie der Klagenfurter Universität habe herausgefunden, dass es 48 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Betracht ziehen würden, später einen Urlaub in Kärnten verbringen zu wollen. "Jeder, der einmal auf der Franz-Josefs-Höhe gestanden ist und über die Pasterze Richtung Großglockner geblickt hat, weiß spätestens dann, wie schön unser Bundesland ist", so Schuschnig.

Organisator Julius Rupitsch betonte, der Großglockner-Berglauf werde heuer zum zweiten Mal als Teil des "WMRA World Cup" ausgerichtet. Die "World Mountain Running Championships" umfassen insgesamt sieben Bewerbe in Frankreich, der USA, Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien und eben Österreich. Der Großglockner-Berglauf sei damit Teil einer illustren Event-Reihe und werde damit für die Berglauf- und Trail-Community sportlich aufgewertet und international bedeutender. Rupitsch bedankte sich vor allem für die Unterstützung des Landes Kärnten, ohne diese wäre die Veranstaltung in schwierigeren Zeiten nicht zu halten gewesen. Mittlerweile seien zahlreiche andere Sponsoren an Bord, auch diesen gelte sein Dank. Das Event sei in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen, man sei bei der heurigen Veranstaltung bereits im September des Vorjahres ausverkauft gewesen, 500 Sportlerinnen und Sportler befänden sich auf der Warteliste für das Event. Mit einer Übernachtungsquote von 82 Prozent sei die Veranstaltung zudem ein wichtiger Frequenzbringer für die Region Oberkärnten.

Armin Höfl, als Achtplatzierter bester Österreicher des Berglaufs im Jahr 2018, schilderte die sportlichen Herausforderungen am Großglockner. "Die Strecke ist einzigartig, man muss ein Allrounder sein, um am Glockner zu bestehen", so Höfl. Die Stimmung unter den Zuschauern sei vom Start weg fantastisch und sorge für Gänsehaut, so Höfl, der wie im letzten Jahr auch heuer wieder in beiden Wettbewerben antreten möchte.

Mit einem bunten Rahmenprogramm von Freitag bis Sonntag - unter anderem einem Keli-Kindertag, dem Kleine-Zeitung-Kinderlauf, Vorträge am Freitag und Samstag, Dirndl- und Lederhosenlauf, Kids-Bike-Parcours oder einer erweiterten Messe mit 20 Ausstellern - laden der Berglauf und die Bike-Challenge die ganze Familie auf den Großglockner. Mehr Informationen finden sich unter http://www.grossglocknerberglauf.at.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Schuschnig
Redaktion: Fabian Rauber
Fotohinweis: LPD Kärnten/Just