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Verkehrsreferententagung: Radverkehr bundesländerübergreifend ausbauen

17.05.2019
LR Gruber setzt sich für bundesländerübergreifende Förderung des Radverkehrs ein - Übereinkommen aller Mobilitätsreferenten wird im Herbst unterzeichnet


Klagenfurt (LPD). In Salzburg tagten heute, Freitag, die Landesverkehrsreferenten der österreichischen Bundesländer. Kärnten wurde dabei durch Landesrat Martin Gruber vertreten. Die Steigerung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr war eines der Hauptthemen. Dieser soll von derzeit sieben auf 13 Prozent gesteigert werden, geht es nach den Plänen der Verkehrslandesräte. "Radfahren spielt sowohl im Bereich der nachhaltigen Mobilität als auch in der touristischen Vermarktung eine immer größere Rolle", betonte Gruber. Das Land Kärnten setze deshalb ab heuer auch einen starken Schwerpunkt auf Radfahren. Ziel sei es, in Kärnten eine Radkultur zu etablieren und dahingehend auch die Infrastruktur auszubauen.

Der Ausbau des Radverkehrs in Österreich soll künftig von allen Bundesländern gefördert werden. "Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen", sagte Gruber. Er brachte daher den Antrag ein, dass sich alle Verkehrsreferenten in einem Grundsatzübereinkommen zur Förderung des Radverkehrs bekennen und verpflichten. Eine Arbeitsgruppe wird das Übereinkommen nun vorbereiten, das im Herbst 2019 in Kärnten von allen Mobilitätsreferenten unterzeichnet werden soll.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Oberlechner/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Gruber