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Beschäftigung und Qualifizierung für mehr als 2800 Kärntnerinnen und Kärntner

20.05.2019
LHStv.in Schaunig: Kärnten bündelt EU-Gelder, AMS-Mittel und Landesförderungen für bestmögliche Unterstützung für Jugendliche, Arbeitssuchende und für die Weiterbildung im Job


Klagenfurt (LPD). Den Umsetzungsbericht zur Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrategie 2020+ für das Jahr 2018 legt Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig in der morgigen Regierungssitzung zur Beschlussfassung vor. "Gemeinsam mit den Sozialpartnern und dem AMS Kärnten haben wir die Strategie mit dem Ziel aufgesetzt, EU-Mittel bestmöglich auszuschöpfen und mit eigenen Fördergeldern aufzustocken, um Arbeitssuchende zu unterstützen, Jugendliche aufs Berufsleben vorzubereiten und Arbeitnehmer zu qualifizieren", betont Schaunig. Insgesamt wurden 2018 32 Millionen Euro eingesetzt, 2840 Kärntnerinnen und Kärntner haben von den Maßnahmen profitiert.

Knapp 24 Millionen Euro wurden 2018 im Handlungsfeld "Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitssuchenden" investiert. 1707 Kärntnerinnen und Kärntner profitierten von Maßnahmen wie Eingliederungsbeihilfen, Beschäftigungs- und ESF-Projekten und Arbeits- und Zielgruppenstiftungen. "Damit können wir Menschen unterstützen, die aufgrund ihres Alters, einer Erkrankung oder anderen Einschränkungen auch in Zeiten guter Konjunktur am ersten Arbeitsmarkt schwer unterkommen", erklärt Schaunig.

In einem weiteren Handlungsfeld werden Jugendliche am Übergang von Schule zu Beruf begleitet. "Wichtigste Grundlage für einen guten Berufsweg ist die Ausbildung. Wir unterstützen junge Menschen beim Nachholen ihres Pflichtschul- oder Lehrabschlusses und bieten jenen, die am regulären Lehrstellenmarkt nicht unterkommen, in den bfi it-L@bs sowie mit überbetrieblicher Lehre einen ausgezeichneten Ausbildungsplatz", so Schaunig. 862 junge Kärntnerinnen und Kärntner wurden im Vorjahr über diese Maßnahmen mit insgesamt 5,4 Millionen Euro gefördert.

Weitere Maßnahmen im Rahmen der Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrategie 2020+ sind Programme zur Qualifizierung von Beschäftigten sowie Unternehmerinnen und Unternehmern, um den Anforderungen der Arbeitswelt von heute und morgen gerecht zu werden. "Im Austausch mit allen Partnern überarbeiten wir die Strategie laufend und passen sie aktuellen Entwicklungen an", berichtet Schaunig, und weiter: "Zunehmend rücken wir die Themenbereiche Industrie 4.0, Arbeit 4.0 und Digitalisierung in den Mittelpunkt." Darüber hinaus wurde eine Arbeitsgruppe zum Thema Fachkräftemangel mit Vertretern des Landes, des AMS Kärnten sowie der Sozialpartner eingerichtet.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Stirn