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Regierungssitzung 5 - KWF-Förderung für Großinvestitionen in Kärntner Betrieben

21.05.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Mit EU- und Landesmitteln werden Forschung und Entwicklung in Kärnten vorangetrieben, große Ausbauprojekte ermöglicht, Arbeitsplätze geschaffen, Wirtschaftsstandort und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt


Klagenfurt (LPD). Zwei großen Fördervorhaben des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF erteilte die Kärntner Landesregierung heute, Dienstag, ihre Zustimmung. In Thörl Maglern errichtet die Lukas GmbH eine Produktionsstätte für die Ampullierung von Pharma- und Kosmetikpräparaten. In den Reinraum mit Produktionsanlagen und Maschinen werden 8,845 Millionen Euro investiert. Vom KWF kommen aus dem EFRE-Programm für Wachstum und Beschäftigung von produzierenden KMU 1,7 Millionen Euro und zudem als Beteiligungsfinanzierung 500.000 Euro.

Die PMS Elektro- und Automationstechnik errichtet an ihrem Standort in St. Stefan im Lavanttal die modernste Schaltanlagenfertigung Österreichs. Die neue Anlage ist vornehmlich auf die Arbeitsbereiche Industrie 4.0 und Internet of Things ausgerichtet, 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Projektkosten betragen 10,5 Millionen Euro. Aus dem EFRE-Programm fließen über den KWF 1,48 Millionen Euro an Förderung, dazu kommt eine KWF-Beteiligungsfinanzierung in der Höhe von einer Million Euro.

"Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie sehr Kärnten von der EU-Mitgliedschaft Österreichs profitiert", betonte Landeshauptmann Peter Kaiser in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung. Kärnten gelingt es, die zahlreichen Fördertöpfer der EU maximal auszuschöpfen und mit Ko-Finanzierungen wichtige Projekte in den Bereichen Forschung und Entwicklung, in der mittelständischen heimischen Wirtschaft und am Arbeitsmarkt anzustoßen.

"Kärnten ist attraktiver Standort für technologieaffine Unternehmen und ist EU-weit unter den Top-Forschungsregionen", betonte Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. "Unsere Kärntner Betriebe zeigen hohes Innovationspotenzial und geben mit ihrer Investitionsbereitschaft ein klares Bekenntnis zum Standort Kärnten ab", sagen Kaiser und Schaunig.

Insgesamt konnten aus dem EFRE Programm "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014 bis 2020" bislang 30,454 Millionen Euro nach Kärnten geholt werden, über die Investitionen im Volumen von mehr als 120 Millionen Euro ausgelöst wurden. Dazu kommen Interreg-Projekte mit Slowenien und Italien mit einem EFRE-Fördervolumen von 6,8 Millionen Euro, an denen über 40 Kärntner und Projektpartner beteiligt sind.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger