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Kärntner Forschungs- und Wissenschaftsrat nimmt seine Arbeit auf

31.05.2019
LH Kaiser: Nominierung erfolgt in der kommenden Regierungssitzung - Sieben Expertinnen und Experten werden Landesregierung bei Innovations-Strategien beraten


Klagenfurt (LPD). Mit Beschluss der Landesregierung wird der Kärntner Forschungs- und Wissenschaftsrat ab kommenden Dienstag seine Arbeit aufnehmen. Er besteht aus sieben Personen, die seitens ausgewählter Institutionen nominiert wurden. Zentrale Aufgabe des Forschungs- und Wissenschaftsrates wird es sein, die Landesregierung bei Strategien in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik zu beraten. Er gilt als unabhängiges und interdisziplinäres Gremium.

Landeshauptmann Peter Kaiser verweist in diesem Zusammenhang auf die positiven Entwicklungen Kärntens im Bereich der Hochtechnologie, etwa bei der Mikroelektronik. "Durch die in Kärnten ansässigen Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren verfügen wir auf diesem Gebiet über Weltklassekompetenzen", so Kaiser und betont Kärntens Engagement im "Silicon Alps Cluster" und bei "Silicon Austria". Die Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Kärnten sei zudem ein wesentlicher Punkt im aktuellen Regierungsprogramm. "Wir wollen in Kärnten die Forschungsquote weiter steigern, Forschungseinrichtungen weiterentwickeln, Startups fördern sowie den Standort für junge Talente und neue Gründungen noch attraktiver gestalten", erklärt der Landeshauptmann.

Der neue Forschungs- und Wissenschaftsrat wird dabei unterstützend wirken. Die ausgewiesenen Expertinnen und Experten sollen wichtige Impulse für den Forschungsstandort Kärnten bringen. "Damit werden wir Kärnten als Forschungs- und Wirtschaftsstandort weiter stärken", so Kaiser.

Die Mitglieder des neuen Kärntner Forschungs- und Wissenschaftsrates werden nominiert durch Austrian Council, die Kärntner Hochschulkonferenz, den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, durch die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft, (AWS) und durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Fabian Rauber