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POLITIK

Unterstützung für überparteiliche Klimaschutz-Kampagne

06.06.2019
LR.in Schaar fordert die rasche Umsetzung des einstimmig bei der Klimareferentenkonferenz beschlossenen 5-Punkte-Pakets zum Nachbessern des nationalen Energie- und Klimaplans


Klagenfurt (LPD). "Klimaschutz geht uns alle an und geht nur gemeinsam", unterstreicht heute, Donnerstag, einmal mehr Umwelt- und Energie-Landesrätin Sara Schaar, welche die "Fridays for future"-Bewegung rund um Klima-Aktivistin Greta Thunberg und prominente Klima-Retter wie Arnold Schwarzenegger voll und ganz unterstützt. "Der Klimawandel bekommt endlich die breitenwirksame Aufmerksamkeit, die er verdient. Die Botschaft ist klar: Es geht um unser aller Zukunft und wir können die Klimakrise nur bewältigen, wenn wir alle zusammen helfen. Je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und bereit sind, mit konkreten Handlungen zur Rettung des Klimas beizutragen, umso besser", so Schaar, die dazu aufruft, die vom oberösterreichischen Landesrat Rudi Anschober initiierte überparteiliche Kampagne für den Klimaschutz (www.klimaschutzjetzt.at) zu unterstützen.

"Es ist höchste Zeit, zu handeln. Gemeinsam können wir es schaffen, die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu verringern", so Schaar, die auf den gemeinsamen, einstimmigen Beschluss aller Klimaschutzlandesräte verweist: "Das 5-Punkte-Paket zum Nachbessern des nationalen Energie- und Klimaplans liegt am Tisch - und ist sowohl Auftrag für die jetzige Übergangsregierung als auch für die nächste Bundesregierung, beim Klimaschutz endlich ins Tun zu kommen." Die Klimareferentinnen und -referenten fordern darin u.a. die Einführung einer aufkommensneutralen ökosozialen Steuerreform im Jahr 2020, die Verankerung der Pariser Klimaziele in der Verfassung, ein Energiewendegesetz zur vollständigen Umstellung auf Erneuerbare Energie, eine zusätzliche Milliarde an Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Städten und ländlichen Regionen sowie die Streichung klimaschädigender Subventionen.

Schaar: "Ein Schlüsselsektor zur Erreichung der Klimaziele ist der Verkehrsbereich, bei dem der Bund die Hauptverantwortung trägt. Hier ist ressortübergreifendes Handeln von Umwelt-, Verkehrs- und Finanzministerium gefragt. Deshalb die dringende Forderung, jetzt und heute in nachhaltige Klimaschutzmaßnahmen zu investieren, anstatt später bis zu zehn Milliarden an Strafen bezahlen zu müssen. Das hätte den doppelten positiven Effekt - die Ankurbelung der regionalen Wirtschaft und eine Verbesserung der CO2-Bilanz."

Schaar hofft auf breite Unterstützung der überparteilichen Kampagne für den Klimaschutz www.klimaschutzjetzt.at. "Die letzte Bundesregierung hat in dieser wichtigen Frage auf allen Ebenen versagt. Mit dieser Petition möchten wir die Übergangsregierung auffordern, die einstimmig bei der Klimareferentenkonferenz beschlossenen Maßnahmen für den Klimaschutz vollinhaltlich und rasch umzusetzen."

Mehr Infos und Unterstützung der Petition "Klimaschutz jetzt!" unter www.klimaschutzjetzt.at

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Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Pinter/Böhm