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Neues trilaterales Radangebot und nachhaltige Mobilität auf Schiene gebracht

08.06.2019
Die Drei-Länder-Radtour kombiniert optimal nachhaltige Mobilität mit modernem Radtourismus - Neues Verkehrsangebot sichert grenzenloses Reisen ohne Pkw für Radtouristen und Einheimische Genussradler


Klagenfurt (LPD). "Die Drei-Länder-Radtour kombiniert optimal nachhaltige Mobilität mit modernem Radtourismus, der dem Pkw-losen Reisetrend unserer Gäste gerecht wird. Als neue grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung zwischen Kärnten, Italien und Slowenien stärkt sie unseren sanften Radtourismus und positioniert Kärnten ein Stück weiter als Natur-Aktiv-Destination. Als Mobilitäts- und Tourismuslandesrat bin ich stolz auf dieses touristisch attraktive und umweltfreundliche Angebot", so der LR Sebastian Schuschnig, der heute, Samstag, die neue Nahverkehrsverbindung zwischen Kärnten, Friaul Julisch-Venetien und Slowenien gemeinsam mit Kärnten Werbung Geschäftsführer Christian Kresse, ÖBB Regionalmanager Reinhard Wallner, Lucio Gomiero, Geschäftsführer und Generaldirektor des Tourismusverbandes Friaul-Julisch Venetien sowie den Bürgermeistern von Jesenice, Tomaž Tom Mencinger und Kranjska Gora, Janez Hrovat, eröffnete.

Durch das neue Verkehrsangebot sei der 08. Juni für den Kärntner Tourismus, für eine nachhaltige und länderübergreifende Mobilität ein ganz besonderer Tag. "Genussradfahrer und unsere Radtouristen erwarten sich eine attraktive und grenzüberschreitende Radinfrastruktur.

"Nach den bereits etablierten Angeboten Alpe Adria Radweg, dem Alpe Adria Trail und der Alpe Adria Golf Card ist die Dreiländer Radtour ein weiteres attraktives Leitprodukt und ein Zeichen der erfolgreichen länderübergreifenden Kooperation. Diese neue Tour macht nun bekannte Orte wie Villach, Tarvis, Kranjska Gora und Jesenice familienfreundlich mit dem Rad erlebbar", so der Geschäftsführer der Kärnten Werbung Christian Kresse.

Der "Save Radweg" ist ein Bahntrassenweg und führt von Tarvisio in Italien über 41 Kilometer auf der Strecke der ehemaligen "Kronprinz-Rudolf-Bahn" nach Jesenice in Slowenien. Verbunden mit Kärnten erfährt das Dreiländereck wegen dieser Fahrradroute schon seit langer Zeit einer großen Beliebtheit. Dieses Verkehrsangebot wird nun in den Sommermonaten zwischen Villach und Tarvisio/Boscoverde (S41) sowie zwischen Villach und Jesenice (S21) um zusätzliche Verkehrsleistungen ergänzt, indem es nun erstmals mit 120 Fahrradstellplätzen ausgestattet wird. Bis dato war die Mitnahme von Rädern in den Zügen, die durch den Karawankentunnel verkehren, nicht möglich.

"Eine extrem schöne Landschaft, aber auch eine extrem tolle Radfahrstrecke schlängelt sich entlang der alten Eisenbahnstrecke von Tarvis-Boscoverde Richtung Ratece und weiter nach Kranjska Gora und Jesenice. Dieses Dreieck zwischen Villach-Tarvis und Jesenice wollen wir mit der Bahn für alle Radbegeisterte erlebbar machen", erklärt Reinhard Wallner als Regionalmanager vom ÖBB Personenverkehr Kärnten und ist überzeugt: "Damit treffen wir Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden - mit einem attraktiven Angebot und leistbaren Preisen."

Ausgangspunkt und Zielort der Tour sind individuell wählbar, ein Zu- und Ausstieg ist zwischen den Orten Rosenbach in Kärnten und Tarvis an allen Bahnhöfen gewährleistet.

"Mit diesem neuen Angebot wird Kärnten als radtouristische Destination im Wettbewerb der Radregionen weiter gestärkt. Durch Mitnahme von Rädern in der neuen S-Bahnverbindung entsteht für Kärnten, Slowenien und Friaul ein gänzlich neues Mobilitätsangebot", so Schuschnig.

Nähere Infos unter: https://www.oebb.at/de/regionale-angebote/kaernten/s-bahn-kaernten.html



Rückfragehinweis: Büro LR Schuschnig
Redaktion: Hetzel/Stirn
Fotohinweis: Büro LR Schuschnig