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Frauenbildungsfonds: Antrag ab 1. Juli digital

28.06.2019
LR.in Schaar, Frauenbeauftragte Gabriel: Anträge auf Unterstützung aus dem Frauenbildungsfonds können ab 1. Juli digital eingereicht werden - Onlineformular ab Montag unter www.frauen.ktn.gv.at abrufbar


Klagenfurt (LPD). Ab Montag, 1. Juli, erfolgt die Antragsstellung auf Unterstützung aus dem Frauenbildungsfonds ausschließlich online. "Damit starten wir Phase eins der Digitalisierung des Frauenbildungsfonds. In den nächsten Jahren ist vorgesehen, dass die gesamte Bearbeitung der Anträge digital erfolgt", gab heute, Freitag, Frauenreferentin LR.in Sara Schaar bekannt. Ziel ist es, das bürokratische Verfahren zu beschleunigen. "So können wir den Antragstellerinnen schneller Antwort geben", so Schaar.

Der Frauenbildungsfonds ist eine einmalige finanzielle Zuwendung für Frauen, die nicht berufstätig sind und sich mit einer Ausbildung eine existenzsichernde Zukunft schaffen können und deren Kurs- bzw. Ausbildungskosten von keiner anderen Institution gefördert werden. Je Antragstellerin wird eine Weiterbildungsmaßnahme gefördert. "Das Erwerben von Qualifikationen bzw. Höherqualifikationen soll Frauen sowohl beim Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützen, als auch die beruflichen Chancen am Arbeitsmarkt verbessern", sagte Landesfrauenbeauftragte Martina Gabriel.

In Zusammenarbeit mit der Bildungsberatung Kärnten werden in einer Erstberatung Ziele und weitere Schritte der Antragstellerin geklärt sowie ein Kompetenz-Profil erarbeitet. "Gefördert werden jene Ausbildungen, die aktuell am Arbeitsmarkt gefragt sind und der Antragstellerin langfristig eine eigenständige Existenz sichern sollen", so Schaar. "Wichtig ist zudem, dass der Antrag unbedingt vor Beginn der Ausbildung einzureichen ist", betonte Gabriel.

Alle Informationen zum Frauenbildungsfonds, den Richtlinien sowie der Link zum Antragsformular (ab 1. Juli) unter: http://frauen.ktn.gv.at/321234_DE-Aufgaben-Frauenfoerderung



Rückfragehinweis: Büro LR Schaar
Redaktion: Pinter/Zeitlinger