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WIRTSCHAFT

Kärntner Bauwirtschaft entwickelt sich weiter positiv

02.07.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig, LR Schuschnig: Statistik belegt Zunahme öffentlicher und privater Aufträge für das Kärntner Bauwesen - Kärntner Bauinvestitionsprogramm und Wohnbauprogramm stützen das Bauwesen


Klagenfurt (LPD). Die Bauwirtschaft verzeichnete im März 2019 österreichweit steigende Werte, wobei sich Kärnten mit einem Produktionswertplus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich über dem Bundesdurchschnitt (+14,7 Prozent) findet. 52,4 Prozent der Bauaufträge kamen vom privaten Sektor (+17,5 Prozent). "Nachdem die öffentliche Hand in konjunkturschwacher Zeit für eine anhaltend positive Auftragslage sorgte, übernimmt nun zunehmend der private Sektor und zeigt, dass man bereit ist in den Standort Kärnten zu investieren - eine Tatsche, die die Zahlen deutlich belegen. Positiv wirkt sich das auch auf die Beschäftigungslage aus", erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser.

Zum Teil war der starke März-Anstieg der milden Witterung geschuldet, aber auch ein Blick auf die ersten drei Monaten des heurigen Jahres zeigt ein deutliches Plus des Kärntner Bauwesens, und zwar von 10,8 Prozent. Zudem deuten die hohen Auftragsbestände mit Ende März in der Höhe von 749,9 Mio. Euro auf eine weiterhin gute Entwicklung der Kärntner Bauwirtschaft in den kommenden Monaten hin. "Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt positiv aus, da die Branche sehr beschäftigungsintensiv ist", betont Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Die öffentliche Hand investiert heuer in Kärnten knapp eine Milliarde Euro. Die Daten sind im Kärntner Bauinvestitionsprogramm (K-BIP) erfasst und bieten der Bauwirtschaft damit einen guten Überblick. "Wir stellen transparent dar, was die öffentliche Hand in das Land Kärnten und seine Entwicklung investiert", sagt Kaiser und Wohnbaureferentin Schaunig fügt an: "Das Wohnbauprogramm 2019 bis 2022 umfasst mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro die Errichtung von 1200 Wohnungen. Darüber hinaus setzen wir eine Sanierungsoffensive - davon profitiert insbesondere die heimische Bauwirtschaft."

"Der Erfolgskurs der Kärntner Bauwirtschaft hält weiter an, sodass auch im März 2019 ein erfreuliches Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erwirtschaftet werden konnte. Diesen Wachstumskurs - in einer der wichtigsten Sektoren der Kärntner Wirtschaft - gilt es durch die konsequente Entbürokratisierung, durch Deregulierung und rasche Genehmigungsverfahren weiter zu stärken", so der Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. Vor allem die steigenden Zahlen im privaten Sektor seien besonders positiv zu bewerten. Schuschnig kündigt an, daher bereits an einer Novelle der Bauordnung zu arbeiten. "Die Kärntner Bauordnung wird künftig schlanker, einfacher und bringt weniger Bürokratie für den Bauwerber", so Schuschnig.

"43,8 Millionen Euro an Aufträgen der privaten Bauwirtschaft zeigen, dass der Kurs stimmt und sind zusätzlicher Ansporn den Prozess "Kärnten unternehmensfreundlich" fortzuführen, um den Wirtschaftsstandort im Sinne unserer Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu verbessern. Damit stärken wir die Betriebe in der heimischen Bauwirtschaft, sichern die Arbeitsplätze im Land und damit Kaufkraft, Investitionen und Wertschöpfung", erläutert Schuschnig den zentralen Stellenwert der Kärntner Bauwirtschaft für die Wirtschaft und den Wohlstand im Land.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig, Büro LR Schuschnig
Redaktion: Waldner/Stirn