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WIRTSCHAFT

Exportbilanz 2018: Über eine Milliarde Exportüberschuss und Rekord-Ergebnis beim Warenexport

15.07.2019
LR Schuschnig: Rekordplus von 7,5 Prozent - Waren-Exporte stiegen mit 8,108 Mrd. Euro auf höchsten je in Kärnten erwirtschaften Wert - Kärnten entwickelt als erstes Bundesland eine Exportstrategie


Klagenfurt (LPD). "Die Exportstatistik 2018 ist eine Erfolgsstatistik für Kärntens Außenhandel, der im Jahr 2018 wieder ein Rekordplus von 7,5 Prozent erwirtschaften konnte. 8,108 Milliarden Euro an Waren-Export-Wert ist das höchste Ergebnis, das Kärnten je hatte. Das ist der Erfolg der Kärntner Betriebe und ein Jubeltag für die Kärntner Exportwirtschaft", sagte Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Montag, bei der gemeinsamen Präsentation der Statistik für den Außenhandel 2018 mit Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl und Meinrad Höfferer, dem Leiter Wirtschaftskammer-Abteilung für Außenwirtschaft und EU.

Der Warenimport betrug im Vorjahr 7,038 Milliarden Euro, der Warenexport 8,108 Milliarden Euro. Damit erreicht Kärnten 2018 eine positive Außenhandelsbilanz von 1,070 Milliarden. "Kärntens Exportwirtschaft ist damit nicht nur stark, sondern rekordverdächtig. Diese Erfolgszahlen belegen, dass Kärntens Güter und Dienstleistungen im Ausland sehr gefragt sind und der Export zu den erfolgreichsten Säulen der Kärntner Wirtschaft zählt", so Schuschnig. Über 70.000 Arbeitsplätze und 7 von 10 Euro werden durch den Export in Kärnten verdient wird.

Besonders stark zugenommen habe das Exportvolumen nach China. "Waren und Dienstleistungen im Wert von 331 Mio. Euro wurden 2018 nach China exportiert. Damit ist der Export um weitere 57 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017 gestiegen. China ist heute unser 5. wichtigster Markt, weswegen wir den eingeschlagenen Weg weiter fortführen und unsere Wirtschaftsbeziehungen zu China weiter pflegen und stärken werden", so Schuschnig. Für das kommende Jahr sei bereits die nächste Wirtschaftsmission nach China geplant.

Der positive Trend und der globale Wettbewerb seien Ansporn, die heimische Exportwirtschaft durch eine Kärntner Exportstrategie nachhaltig weiter zu verbessern. "Als Wirtschaftslandesrat möchte ich die erfolgreiche Außenwirtschaft weiter stärken und gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Kärnten die erste Kärntner Exportstrategie entwickeln. Mit langfristigen Maßnahmen und Leitlinien, sollen Kärntens Know-how und Dienstleistungen stärker gebündelt, die Wirtschaftsmissionen branchenspezifischer ausgerichtet und eine Serviceplattform für Betriebe angeboten werden. Damit wollen wir die Exportoffensive nach Außen sichtbarer gestalten und den Unternehmen eine längerfristige Planung ermöglichen", so Schuschnig. Auch die Wirtschaftsbeziehungen zu den Wirtschaftsräumen mit besonderem Potential für die Kärntner Betriebe sollen zusätzlich gestärkt werden.

Gerade in einer wirtschaftlichen Aufschwung-Phase sei es entscheidend, auf Stärken zu setzen sowie diese weiter auszubauen. Diesen Ansatz verfolgt das Wirtschaftsreferat mit der Exportoffensive. "Die Exportwirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte, die wir weiter ausbauen. Wir müssen Stärken stärken, damit Wirtschaftswachstum möglich ist. Durch die Exportoffensive, die wir gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Kärnten umsetzen, fließen insgesamt vier Millionen Euro in die Stärkung der Kärntner Exportwirtschaft. Diese Investitionen sichern, dass Kärnten auch weiterhin zu den exportstärksten Bundesländern zählt und Innovationskraft forciert wird.

Die direkten Kontaktanbindungen zu internationalen Märkten sind für die Exportwirtschaft, ganz besonders für die Startups, von großer Bedeutung. "Wir haben in Kärnten ein großes Maß an Qualität und Know-how anzubieten. Dieses international zu präsentieren und zu etablieren, ist zentrales Ziel der Wirtschaftsmissionen und Messen im Rahmen der Exportoffensive", so Schuschnig.



Rückfragehinweis: Büro LR Schuschnig
Redaktion: Hetzel/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Schuschnig