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April 2019: Kärnten glänzt bei Sachgüterproduktion im Österreichvergleich

26.07.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Sachgüterproduktion verzeichnet überdurchschnittliche Ergebnisse - Investitionen aus öffentlicher Hand fördern den positiven Produktionstrend


Klagenfurt (LPD). Wie die aktuellen Zahlen zur Kärntner Sachgüterproduktion für April belegen, hält der Produktionsboom auch weiter an. Im direkten Vergleich zum Vorjahresmonat konnte heuer eine Steigerung von elf Prozent errechnet werden. Damit liegt das Kärntner April-Ergebnis weit über dem Bundesdurchschnitt von Plus 3,8 Prozent. "Die positiven Zahlen bestätigen die intensiven Bemühungen von Politik und Wirtschaft. Kärnten ist auf der Überholspur", freut sich Landeshauptmann Peter Kaiser.

Der Hauptwirtschaftsbereich Bauwesen kann sogar ein Plus von 37,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat vorweisen und die Sparte "Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe" verzeichnet eine ausgesprochen deutliche Zuwachsrate von plus 67,7 Prozent. Die beschäftigungsintensive Bauwirtschaft profitiert vor allem auch vom Investitionsvolumen 2019 der öffentlichen Hand und öffentlicher Firmen, unter anderem ASFINAG, ÖBB, KELAG oder BIG, von insgesamt 928 Millionen Euro in die Kärntner Infrastruktur.

Darüber hinaus macht sich auch das Kärntner Wohnbauprogramm 2019 bis 2022 bemerkbar, das ein Gesamtinvestitionsvolumen von 150 Millionen Euro für die Errichtung von ca. 1.000 neuen Wohnungen aufweist. "Diese Maßnahmen verbessern nicht nur die Lebensqualität der Kärntnerinnen und Kärntner, sondern sichern 10.000 Arbeitsplätze im Baugewerbe", erläutert Arbeitsmarkt- und Wohnbaureferentin LHSv.in Gaby Schaunig.

Die vorläufigen Ergebnisse zu den Monaten Jänner 2019 bis April 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergeben ein Sachgüterproduktionsplus von 11,3 Prozent. Hier liegt der Österreichdurchschnitt bei Plus 6,3 Prozent - also erneut deutlich hinter dem südlichsten Bundesland.

Kärnten liegt auch ohne die witterungsabhängige Energieproduktion deutlich über dem Österreichdurchschnitt. So weist der Bereich Bauwesen für die ersten vier Monate des Jahres 2019 im Vorjahresvergleich einen Zuwachs von 19,4 Prozent aus. "Maßgeblich für die konstante Steigerung der Kärntner Sachgüterproduktion, die schon in den Vorjahren ein permanentes Wachstum zu verzeichnen hatte, sind die Investitionen der öffentliche Hand, die sich als tragende Komponente einer sich erholenden Kärntner Wirtschaft darstellt. Auch der private Sektor investiert wieder vermehrt in den Standort Kärnten", zeigen sich Kaiser und Schaunig mit der aktuellsten Sachgüterproduktionsstatistik zufrieden.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/LHSTv.in Schaunig
Redaktion: Waldner/Robitsch