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Kameradschaftsbund: Antrittsbesuch beim Landeshauptmann

26.07.2019
Neuer Kameradschaftsbund-Präsident Norbert Hassler beim Landeshauptmann - Hauptthema: Jubiläumsjahr der Volksabstimmung 2020 - LH Kaiser betont gute Zusammenarbeit mit Traditionsverein


Klagenfurt (LPD). Im Mai wurde der Präsident des Kameradschaftsbundes neu gewählt. Norbert Hassler, bis dahin Vize-Präsident wurde von den Delegierten einstimmig gewählt. Notwendig war die Neuwahl durch das unerwartete Ableben von Präsident Wolf-Dieter Ressenig geworden. Heute, Freitag, stattet der neue Obmann Hassler seinen offiziellen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser ab.

Beide, Kaiser wie Hassler, betonten, im Sinne der Heimatverbundenheit aber auch der Zukunft des Landes und der Jugend, gut zusammenzuarbeiten. Schon bei der Begrüßung brachte der Landeshauptmann seine Wertschätzung gegenüber dem Kameradschaftsbund zum Ausdruck. "Die Pflege der Kameradschaft sowie Durchführung von friedvollen Feiern zum Gedenken an Gefallene, Verstorbene und Vermisste und die Förderung des Heimatbewusstseins unterstützen wir von Landesseite wie schon bisher. Die Vergangenheit zu ehren und zugleich Zukunftschancen zu erkennen und zu nützen werden auch die Inhalte unserer Jubiläumsfeiern zur Volksabstimmung 2020 sein", erklärte Kaiser.

Das Land Kärnten brauche weiterhin Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für Werte, wie sie auch der Kameradschaftsbund vertritt, zu engagieren. Denn das Jubiläum der Volksabstimmung nächstes Jahr war Hauptthema des Zusammentreffens. "CARINTHIja 2020 - ein Land in Zeitreisen und Perspektiven": unter diesem Motto wird das Land Kärnten nächstes Jahr das Jubiläum der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 begehen. "Von Anfang an habe ich meine Einladung an alle, selbstverständlich auch an die Heimatverbände, ausgesprochen, sich einzubringen und ein sichtbarer Teil dieser Veranstaltung zu sein", erklärte Kaiser. Mit CARINTHIja 2020 wolle man Themenschwerpunkte transportieren wie Infrastruktur und Raumplanung, Vernetzung, Nachbarn und Dialog, Identität und Erinnerungskultur, Demokratieentwicklung sowie Migration. "Wir wollen Kärnten als modernes Land zeigen, das aus seiner wechselvollen Geschichte viel entwickelt hat. Dazu gehören auch die Heimatverbände", so Kaiser.

Das Jubiläumsjahr und die Vorbereitungen darauf sollen laut Kaiser dafür genutzt werden, das Verständnis für die eigene Landesgeschichte stärker ins Bewusstsein zu rufen. "Dabei darf es nicht um Ab- und Aufrechnungen gehen. Es geht darum, aus der Vergangenheit zu lernen und zu erkennen, wie wichtig Eigenschaften wie Verzeihen, Respektieren, Versöhnen, Helfen, Tolerieren sind. Hierin sehe ich auch die Mitwirkung der Heimatverbände, hielt Kaiser fest.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: Büro LH Kaiser