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KULTUR

Wie CARINTHIja 2020 Wissen schafft

02.08.2019
LH Kaiser: 15 Wissenschaftsprojekte werden im Jubiläumsjahr der Kärntner Volksabstimmung 2020 mit insgesamt rund 180.000 Euro gefördert


Klagenfurt (LPD). Neun wissenschaftliche Veranstaltungen und sechs Stipendien wurden von einer Jury ausgewählt, um im Jubiläumsjahr der Kärntner Volksabstimmung 2020 realisiert zu werden. Sie reichen von einer Informatik-Dissertation über innovative Mobilitätsangebote bis hin zu einer zweitägigen Tagung zum Thema Jugendbeteiligung. Die 15 Projekte werden mit insgesamt rund 180.000 Euro gefördert. "Diese Mittel sind gut investiert, beschäftigen sich die Projekte doch nicht nur mit der Vergangenheit, sondern vor allem mit der Zukunft Kärntens", betont Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag. Er freut sich insbesondere über die aktive Teilnahme von Kärntner Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Rahmen der Stipendienförderung.

"Mit der Juryentscheidung zur Wissenschaftsausschreibung sind die im Rahmen von CARINTHIja 2020 zur Umsetzung kommenden Projekte komplettiert. Es sind jetzt in Summe 88 Projekte, die das breite Spektrum und innovative Potential Kärntens in beeindruckender Weise abbilden", erklärte Kaiser. An den Projekten der bereits abgeschlossenen Ausschreibungen "Schule" sowie "Kultur: Kunst und Brauchtum" wird schon intensiv gearbeitet. Ein weiterer Teilbereich des vielfältigen Projektportfolios sind fünf ambitionierte Gemeindeprojekte mit primär infrastrukturellem Charakter. Alle 88 Projekte zusammen werden mit rund 2,8 Millionen Euro gefördert.

Die Ausschreibung Wissenschaft war in zwei Bereiche unterteilt: Einerseits waren Einreichungen von wissenschaftlichen Veranstaltungskonzepten gefragt, die auf Basis eines innovativen und anspruchsvollen Designs verschiedene Zugänge zu den relevanten Leitthemen von CARINTHIja 2020 bieten. Daneben richtete sich das "CARINTHIja 2020 Forschungsstipendium" vor allem an den wissenschaftlichen Nachwuchs, der damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit geschichtlich prägenden, gegenwärtig bestimmenden und in die Zukunft weiterwirkenden Entwicklungsprozessen in Kärnten motiviert werden sollte.

Im Rahmen der Ausschreibung "Wissenschaft" wurden 26 Anträge eingereicht, 17 Veranstaltungsformate und neun Stipendieneinreichungen. Die Juryauswahl erfolgte basierend auf inhaltlichen und formalen Kriterien entsprechend der Ausschreibung. Die Veranstaltungsformate können durch einen maximalen Förderbetrag von 30.000 Euro, die Stipendien je nach Kategorie (Bachelor: 500 Euro; Diplom- und Masterarbeiten: 1.000 Euro; Dissertationen: 6.000 Euro) unterstützt werden.

Die Jury bestand aus dem Vorsitzenden des Kärntner Kulturgremiums, Erich Schwarz, den Mitgliedern des Fachbeirats für Wissenschaft des Kärntner Kulturgremiums Lisa Rettl, Dietmar Brodel, Valentin Sima, Hellwig Valentin und Helmut Zwander sowie den beiden Juryvorsitzenden Peter Fritz, Kurator für den Bereich der Ausschreibungsprojekte, und Igor Pucker, Leiter der Abteilung 14 - Kunst und Kultur.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Böhm