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POLITIK

Hiroshima-Tag: Für eine Welt ohne Atomwaffen

05.08.2019
LH Kaiser: Dem weltweitem Wettrüsten muss Absage erteilt werden - Europa steht als größte Friedens-Union für positives Beispiel - "Fridays for Future"-Demonstrationen sind sichtbares Zeichen für Umweltschutz


Klagenfurt (LPD). Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 74. Mal. 300.000 Menschen starben unmittelbar danach, bis heute leiden ebenso viele an den Spätfolgen. Der morgige Hiroshima-Tag in Wien mahnt jährlich vor der missbräuchlichen Verwendung der Kernenergie, der es gilt, mit aller Macht entgegenzuwirken. "Eine Welt ohne Atomwaffen ist für mich keine Utopie, sondern vielmehr ein wünschenswertes Ziel. Es muss unser aller Bestreben sein, unseren Kindern eine Welt ohne Atomwaffen zu hinterlassen", fordert Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Montag, ein.

Die Gedenktage sind zugleich ein weltweiter Aufruf, gegen das Wettrüsten aktiv zu werden. "Der globale Frieden hängt an einem seidenen Faden. In Europa haben wir mit der größten Friedens-Union gezeigt, dass es möglich ist, trotz kultureller und religiöser Unterschiede in Frieden zusammenzuleben", betont Kaiser.

Auch im Hinblick auf den Umweltschutz ist es erstrebenswert, der Atomenergie den Rücken zu kehren. "Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir nicht nur das Bewusstsein für den Umweltschutz wahrnehmen, sondern auch die Auswirkungen des jahrzehntelangen Missbrauchs unserer Erde in Form des Klimawandels am eigenen Leib zu spüren bekommen. Die Erderwärmung mit ihren verheerenden Wetterkapriolen und dem möglichen Zusammenspiel einer Nuklearkatastrophe lässt allerschlimmstes befürchten", mahnt Kaiser.

Neben verantwortungsvollen Politikerinnen und Politikern sind es die jungen Menschen unserer Gesellschaft, die das Zepter in die Hand genommen haben und massiv für den Schutz unsere Umwelt eintreten. Die "Fridays for Future"-Demonstrationen sind ein sichtbares Zeichen dafür. "Als Politiker haben wir eine Enkelverantwortung. Ihnen sind wir es schuldig, unsere Kraft in eine atomfreie Zukunft zu setzen", so Kaiser, der abschließend festhält: "Die Utopisten von heute sind die Realisten von morgen. Stehen wir gemeinsam und engagiert für den Frieden auf."


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Rauber