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Europa-Preis des Landes Kärnten verliehen

06.09.2019
LH Kaiser zeichnete vier Studierende für ihre Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen aus


Klagenfurt (LPD). Das Thema Europa ist unglaublich vielfältig und spannend - auch für wissenschaftliche Arbeiten. Genau solche zeichnet das Land Kärnten jährlich mit dem Europa-Preis aus. Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser konnte ihn heute, Freitag, an vier Studentinnen überreichen. Bachelorarbeiten werden mit 300 Euro, Masterarbeiten mit 600 Euro und Dissertationen mit 1.500 Euro bedacht.

Kaiser dankte den Ausgezeichneten dafür, dass sie sich mit dem Thema Europa befasst haben, und hob die hohe Qualität der Arbeiten hervor. "Durch den Europa-Preis wollen wir den Europagedanken stärken, aber auch Erkenntnisse für die politische Arbeit und die Gesellschaft erlangen", erklärte der Landeshauptmann. So solle daraus auch ein Mehrwert für das Land entstehen.

Für ihre Bachelorarbeiten wurden Margret Raunig-Schneeweiss aus Reifnitz (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) und die im italienischen Ferrara lebende Lisa Wagner (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) ausgezeichnet. Die Titel ihrer Arbeiten lauten "Veränderungen in der Landbedeckung von zwei Natura 2000-Gebieten im Zeitraum 1990-2017" bzw. "Das European Union Youth Orchestra - ein Jugendorchester zwischen transnationalen Strukturen und politischen Konstellationen". Den Preis für die Masterarbeit erhielt Kathrin Zupan aus Villach (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), sie befasste sich mit der "Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Schulen und Heimen in Kärnten". Für die Dissertation "Rassismus - (K)ein Familienthema? Eine empirische Studie zu Migrationsfamilien" wurde Miriam Hill aus Klagenfurt-St. Ruprecht (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) ausgezeichnet.

Die Laudationes hielten Martina Rattinger vom Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel, Gabriele Khan von der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Marika Gruber von der Fachhochschule Kärnten (in Vertretung von Jurymitglied Kathrin Stainer-Hämmerle) und Hans Karl Peterlini von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Der Europa-Preis, ehemals Europa-Stipendium, richtet sich an Studierende österreichischer Hochschuleinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen) mit starkem Kärnten-Bezug (z.B. Hauptwohnsitz in Kärnten, Studienort in Kärnten, Schulabschluss in Kärnten, etc.). Die Bewerber müssen Staatsangehörige der Europäischen Union sein.

Informationen unter www.europa.ktn.gv.at



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD Kärnten/Just