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Neue Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen im Bezirk Spittal

09.09.2019
LR Fellner, LR Gruber: Wichtiger Schutz für Bevölkerung und Infrastruktur wird realisiert - Insgesamt werden 5,5 Millionen Euro verbaut, davon kommen 1,43 Millionen Euro vom Land Kärnten


Klagenfurt (LPD). Der Diebsbach in den Gemeinden Rangersdorf und Winklern, sowie der Lahmbach im Mölltal - ebenfalls Gemeinde Rangersdorf - haben in der Vergangenheit bei Schlecht-wetterereignissen zu Vermurungen großen Ausmaßes geführt und stellten eine Gefahr für die ansässige Bevölkerung sowie die Infrastruktur dar. Aus diesem Grund wird in der morgigen Regierungssitzung jeweils der Finanzierungsantrag für Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen (WLV) für diese beiden Gewässer gestellt und beschlossen werden.

"Es geht darum, etliche Wohnhäuser samt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, die wichtigste Verbindungsstraße B 106 Mölltal Straße und den R8 Glockner Radweg nachhaltig zu schützen und unwetterfest zu machen", so Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Daniel Fellner. "Kärnten jeden Tag ein Stück sicherer zu machen, ist uns ein Herzensanliegen, deswegen investieren wir auch in den Hochwasserschutz mit heuer insgesamt rund 19 Millionen Euro so viel wie noch nie. Das kommt auch der Bauwirtschaft zugute".

Auch das Straßenbaureferat beteiligt sich mit insgesamt 275.000 Euro an den Kosten der Schutzprojekte. "Die referatsübergreifende Umsetzung dieser Maßnahmen hat sich bewährt. Das Landesstraßennetz und das überregionale Radwegenetz werden durch solche Verbauungsprojekte ebenso abgesichert. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir hier einen Beitrag leisten, um diese grundlegende Infrastruktur im ländlichen Raum zu schützen", so Landesrat Martin Gruber.

Das Verbauungsprojekt am Diebsbach kostet insgesamt 3,3 Mio. Euro und soll bis 2023 umgesetzt werden. Finanziert wird das Projekt von Bund, Land Kärnten, Landesstraßenverwaltung Kärnten, Wasserverband Mölltal, KELAG und VHP GmbH. Der Landesmittelanteil beträgt 858.000 Euro.

Die WLV-Maßnahme am Lahmbach im Mölltal schlägt sich insgesamt mit 2,2 Mio. Euro zu Buche und soll bis 2022 realisiert werden. Die Kosten dafür teilen sich wiederum Bund, Land Kärnten, Landesstraßenverwaltung Kärnten, Wasserverband Mölltal, KELAG und VHP GmbH. Der Landesmittelanteil hier beläuft sich auf 572.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner, LR Gruber
Redaktion: Fischer/Robitsch