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Regierungssitzung 3 - Schulsozialarbeit agiert nun in allen Kärntner Bezirken

10.09.2019
LHStv.in Beate Prettner: Ausbau der Schulsozialarbeit auf letzten "weißen Fleck", Bezirk Hermagor, beschlossen - Investition von 700.000 Euro pro Jahr stützt und stärkt Schüler auf ihrem Weg durch ihr Schulleben


Klagenfurt (LPD). "Mit dem heutigen Beschluss in der Regierungssitzung ist die Umsetzung der Schulsozialarbeit auch im bislang ‚vakanten‘ Bezirk Hermagor gesichert - und zwar an sechs Schulstandorten", informierte Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner nach der Sitzung. Davon würden rund 900 Schüler profitieren.

Kärntenweit gibt es damit 28 Schulstandorte, an denen Schulsozialarbeiter tätig sind. "Die Kosten belaufen sich auf knapp 700.000 Euro pro Jahr", so Prettner. Für sie eine "Investition, die sich jedenfalls bezahlt macht, denn Schule ist mehr als Bildungsstätte. In der Schule reift das Kind zum Erwachsenen - ein Prozess, der begleitet ist von individuellen Ups and Downs. Schulen sind und werden immer mehr zu Begegnungszonen junger Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichsten Familienhintergründen. Da kann Sozialarbeit sehr viel leisten, sehr viel bewegen, sehr viel in konfliktfreie Bahnen lenken.

Besonders erfreulich sei, dass es just heuer, im 10. Jubiläumsjahr der Kärntner Schulsozialarbeit, gelungen sei, in allen Bezirken vertreten zu sein. Tatsächlich wurde die Schulsozialarbeit Kärnten bereits im Jahr 2009 aus der Taufe gehoben."Jedes Jahr wird sie erweitert und ausgebaut", so Prettner. Und sie versichert: "Wir werden das Netz auch weiterhin von Jahr zu Jahr enger schnüren und weitere Schulstandorte bedienen." Im Vorjahr wurden knapp 17.000 spezifische Kontakte an den 22 Schulstandorten bearbeitet - die häufigsten Themen waren Beziehungsarbeit, Verhaltensauffälligkeiten und Konflikte.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger