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Bildung - Probleme in Kärntner Bildungsdirektion rasch beheben

18.09.2019
LH Kaiser holte Beteiligte zu sich und kündigt Konsequenzen an: "Sofort alles tun, um pädagogische Qualität in Kärntner Schulen und für Schüler sicher zu stellen!"


Klagenfurt (LPD). In der Diskussion um Probleme, beispielsweise was die Zuteilung von Pädagoginnen und Pädagogen an Kärntens Schulen durch die Bildungsdirektion betrifft, greift Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser jetzt durch. Bereits gestern Abend holte er Verantwortliche und Lehrervertreter zu sich, heute folgt ein weiteres "Problemlösungs-Gespräch".

"Ja, wenn zwei Behörden - Landesschulrat und Bildungsabteilung - zu einer gemeinsamen Bildungsdirektion zusammenlegt werden, entstehen da und dort Reibungspunkte. Diese sind von den Damen und Herren Bildungsexperten schleunigst und gemeinsam zu lösen. Es kann und darf nicht sein, dass der Bildungsdirektor, dem von Experten auch außerhalb Kärntens gute Arbeit attestiert wird, allein im Regen stehen gelassen wird, und durch letztlich zu vermeidende Fehler die pädagogische Qualität in den Kärntner Schulen für unsere Kinder und Jugendlichen gefährdet wird", machte Kaiser heute, Mittwoch, unmissverständlich klar. Bereits im Rahmen der kärntenweiten DirektorInnen-Konferenz hätten er, Kaiser, und Klinglmair, nachdrücklich auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten gepocht. Unterstützung dafür kommt von einem externen Unternehmen, das auch drei andere Bundesländer und das Bildungsministerium bei der operativen Umsetzung der Bildungsdirektionen berät.

Die Probleme bei der Zuteilung von Pädagoginnen und Pädagogen seien maßgeblich der versehentlichen Löschung von Datensätzen, in denen diese Zuteilung fix und fertig festgelegt war, durch einen Verantwortungsträger geschuldet. "Ich erwarte mir, dass das raschest behoben, eine Fehler- und Ursachenanalyse durchgeführt wird, und derartiges in Zukunft nicht mehr passiert", so Kaiser, der im Interesse der Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten einfordert.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger