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Ehrung erfolgreicher WM-Kanuten

06.10.2019
LH Kaiser: Gratulation an alle Athletinnen und Athleten, aber auch großer Dank an alle Verantwortlichen im Hintergrund


Klagenfurt (LPD). Den tollen Rahmen des Alpe-Adria-Kanuslaloms auf der Gurk, organisiert vom Kajakverein Klagenfurt, nutzte heute Sonntag, Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, um Kärntens erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Wildwasser-Kanu-Weltmeisterschaft im spanischen La Seu d'Urgell zu ehren. Besonderen Dank gab es auch für alle, die mithelfen, dass so große Erfolge möglich werden.

"Diese großartige, traditionelle Veranstaltung ist ein willkommener Anlass, um im Namen des Landes Kärnten den erfolgreichen Athletinnen und Athleten zu gratulieren", sagte der Landeshauptmann. Aber der Sportreferent nutzte auch die Gelegenheit, um den vielen Händen im Verborgenen - allen Trainerinnen und Trainern sowie Funktionärinnen und Funktionären - Dank zu sagen. "Das ist nicht selbstverständlich und ohne ihren Einsatz wäre Vieles nicht möglich."

Initiator des Alpe-Adria-Kanuslaloms, der seit über zehn Jahren jeweils am letzten Sonntag im September auf der Wettkampfstrecke auf der Gurk (Gurker Brücke) durchgeführt wird, ist Sportdirektor Professor Helmar Steindl. Er bezeichnete den Wildwassersport als eine der schwierigsten Sportarten der Welt, da er auf bewegter Unterlage stattfinde. Seiner Meinung nach zähle die erfolgreiche Mannschaft zu den Weltbesten. "Bei den Olympischen Spielen in Tokio können Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz eine Medaille erreichen."

Nadine Weratschnig war bei der Wildwasser-Kanu-Weltmeisterschaft als Siebente ins Finale der besten zehn gekommen und musste sich nur der Deutschen Andrea Herzog und der mehrfachen australischen Weltmeisterin Jessica Fox geschlagen geben. Im Vorjahr war sie Vierte geworden. Felix Oschmautz ist bei der WM in Spanien im Kajak-Einer zwar am Finale vorbeigepaddelt, aber er sicherte sich trotzdem das rot-weiß-rote Olympiaticket. Valentina Dreier wird zum WC-Finale nach China und im Frühjahr zur WM nach Amerika fahren. Nina Weratschnig war beim WM-Mannschaftsbewerb die beste des österreichischen Teams. Antonia Oschmautz erreichte bei der Junioren-WM mit dem 5. Platz ihr bestes Resultat. Mario Leitner war bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio am Start gewesen und hat seine nächste Chance 2024 in Paris.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD Kärnten/Peter Just