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Stall im Mölltal: Volkschule und Kindergarten unter einem Dach

12.10.2019
LH Kaiser bei Eröffnung des neuen Bildungszentrums


Klagenfurt (LPD). Auch in Stall im Mölltal sind jetzt Volksschule und Kindergarten unter einem Dach. Heute, Samstag, wurde das neue Bildungszentrum von Landeshauptmann Peter Kaiser feierlich eröffnet. Konkret wurde das alte Volkschulgebäude saniert und durch einen Neubau erweitert. Im Obergeschoss ist nun die vierklassige Volksschule, im Erdgeschoss der Kindergarten mit zwei Gruppen. Zudem wurde eine öffentliche Bibliothek eingerichtet und der Turnsaal zum Veranstaltungszentrum auch für die örtlichen Vereine ausgebaut. Eine Gedächtnisstube für den in der Gemeinde geborenen Dichter Fercher von Steinwand (eigentlich Johann Kleinfercher, 1828-1902) befindet sich ebenfalls im Gebäude.

Kaiser freute sich über den herzlichen Empfang im schönen Schulbau: "Hier sind Wärme und Zusammenhalt spürbar." Bildungszentren bedeuten für den Landeshauptmann, "dass Steuermittel gut, vernünftig und weit in die Zukunft tragend eingesetzt werden". Er erklärte, dass Kärnten 23 Prozent seines Budgets für die Bildung verwende. "Die Investition in das wichtigste Gut der Gesellschaft, unsere Kinder, trägt die besten und meisten Zinsen", meinte er. Für die Bibliothek hatte der Landeshauptmann ein Bücherpaket als Geschenk mit.

Begrüßt wurden die Festgäste von Bürgermeister Peter Ebner, der allen Projektbeteiligten herzlich dankte. Er berichtete auch davon, dass während der Bauzeit der Schulbetrieb in Containern am Sportplatz erfolgte. Gesegnet wurde das Gebäude von Pfarrer Gregor Dera. Volksschuldirektor ist Franz Golger, Leiterin des Kindergartens Manuela Ladinig. Für die Umrahmung der Feier sorgten die Kindergarten- und Volksschulkinder, die Volkstanzgruppe Stall, die Trachtenkapelle Stall und der MGV Stall.

Die voraussichtlichen Projektgesamtkosten für das Bildungszentrum Stall belaufen sich auf rund 3,7 Mio. Euro. Neben den Gemeindemitteln flossen Förderungen vom Land über den Kärntner Schulbaufonds und die Kommunale Bauoffensive, zudem gab es Mittel von Bund und Europäischer Union.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD Kärnten/Höher