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Neues Schulungsangebot für Feuerwehren: Technische Einsätze in Zeiten der e-Mobilität

18.10.2019
LR Fellner: Übungen sind notwendig, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt - Erstmaliges Abhalten dieser Weiterbildung ist wichtiges Angebot der Kärntner Landesfeuerwehrschule


Klagenfurt (LPD). "Die Kärntner Feuerwehren sind beinahe täglich bei immer komplexer werdenden und belastenden Situationen im Zuge von Einsätzen bei Verkehrsunfällen gefordert. Brennende Elektroautos beispielsweise stellen die Wehren vor gänzlich neue Herausforderungen. Höhere Sicherheitsstandards, wie Sicherheitsfahrgastzellen, sind mit einer normalen Bergeschere kaum oder gar nicht zu öffnen. Diese neuen Gegebenheiten verlangen immer bessere Ausbildungen und immer mehr Know-how unserer HelferInnen", weiß Feuerwehrreferent Landesrat Daniel Fellner.

Daher sei es mehr als begrüßenswert, dass mehr als 80 Kameradinnen und Kameraden aus allen Talschaften Kärntens am kommenden Wochenende an der Landesfeuerwehrschule üben und ihre Erfahrungen in Sachen technische Einsätze im Zusammenhang mit e-Mobilität austauschen. Neben der "Ersten Hilfe" und den Besonderheiten der e-Mobilität sowie dem virtuellen Führungstraining, bei dem die Kärntner Feuerwehrschule österreichweiter Vorreiter ist, liegt der Schwerpunkt bei der patientenschonenden Rettung von Unfallopfern.

"Die Kameradinnen und Kameraden werden im Training vor verschiedenste realitätsnahe Szenarien wie beispielsweise PKW gegen Wohnwagen, Seitenaufprall eines PKW gegen einen Baum, oder ähnliches gestellt, sodass eine praxisnahe Weiterbildung geboten wird", erläutert Klaus Tschabuschnig, Leiter der Landesfeuerwehrschule Kärnten, den Übungsansatz.

Neben dem österreichischen Roten Kreuz, das die Wehren im Bereich der Personenrettung professionell unterstützt, wird das e-Mobility-Center der KELAG (im Rahmen der Kooperation "e-Mobilität") in diese erstmalig stattfindende Weiterbildungsveranstaltung eingebunden.


Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Rauber