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Auszeichnung für innovative Wohn-, Arbeits- und Bildungsstätten der Zukunft

09.11.2019
LHStv.in Schaunig bei Verleihung des Österreichischen Bauherrenpreis in Klagenfurt - Demographischer und klimatischer Wandel machen ein mutiges Um- und Neudenken des Themas Bauen notwendig


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung wurden gestern, Freitag, im Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Österreichischen Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 132 Einreichungen wurden zuvor 24 Projekte nominiert, darunter eines aus Kärnten (my space 192, Wohnaus und Atelier Seibald, Mölltal).

"Ich freue mich sehr, dass die Verleihung des Österreichischen Bauherrenpreises heuer in Klagenfurt stattfinden konnte. Die nominierten und ausgezeichneten Projekte zeigen, welche innovativen Wohn-, Arbeits- und Bildungsstätten entstehen können, wenn mutige Bauherren mit visionären Architekten kooperieren", sagte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig in ihren Grußworten.

"Der demographische Wandel und der Klimawandel stellen uns baulich vor neue Herausforderungen. Als Politik ist es unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen vorzugeben und Ziele zu definieren. Es gibt einen breiten Konsens darüber, dass wir die voranschreitende Versiegelung und Zersiedelung bremsen müssen. Die Maßnahmen, die wir dazu ergreifen müssen, sind allerdings nicht immer populär. Viele der nominierten Projekte sind erfolgreiche Beispiele, wie mit Sanierung, Um- und Zubau oder Nachverdichtung modernste Bauqualität ohne großen Flächenverbrauch entstehen kann", so Schaunig.

Der Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV) sei eine Würdigung aus der Architektenschaft für aktive Bauherren, betonten Maria Auböck (Präsidentin der ZV Österreich) und Reinhold Wetschko (Präsident der ZV Kärnten). Als Jury-Mitglieder fungierten heuer Donatella Fioretti (Akademie der Künste in Düsseldorf), der Vorarlberger Architekt und Lehrbeauftragte an der FH Kärnten in Spittal, Andreas Cukrowicz, und Albert Kirchengast, Architekturtheoretiker am Kunsthistorischen Institut in Florenz und derzeit Gastprofessor an der TU Wien.

Alle eingereichten Projekte werden von 11. bis 29. November 2019 im ArchitekturHaus Kärnten ausgestellt. Als Gewinner wurden gestern Abend folgende Projekte ausgezeichnet: Streckhof mit Schnapsbrennerei (Burgenland), Wagyu-Stall am Hausruck (Oberösterreich), Haus obd´r Lech (Vorarlberg), Schule Schendlingen Bregenz (Vorarlberg), Stadtelefant (Wien), Universität für angewandte Kunst. Die Nominierten wurden ebenfalls geehrt.

(I N F O unter presse.artphalanx.at/zv-bauherrenpreis/)


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Sternig