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Die digitale Zukunft am 9. Innovationskongress in Villach

13.11.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und LR Schuschnig bei Eröffnung des größten Innovationskongresses Europas – 1600 Besucherinnen und Besucher und hochkarätige Speaker – Bauforum zählt zu den Highlights des dreitägigen Programms

Klagenfurt (LPD). Im Congress Center Villach wurde heute, Mittwoch, der 9. Innovationskongress unter dem Motto „Digital Innovation - what’s next?“ eröffnet. Der Kongress hat sich mit hochkarätigen Referenten aus aller Welt und rund 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum größten und bedeutendsten seiner Art in Europa entwickelt. Unter den zahlreichen Interessierten waren auch Landeshauptmann Peter Kaiser, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Wirtschaftsreferent LR Sebastian Schuschnig.

Als Bildungsreferent sei es ihm wichtig, dass in den Schulen neben dem Schreiben, dem Lesen und dem Rechnen auch digitale Kompetenzen erlernt werden, so Kaiser in seinen Grußworten. In Kärnten werden bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung gesetzt. „Erst vor wenigen Tagen wurde beispielsweise der digitale Kindergarten im Lakeside Park ausgezeichnet“, sagte Kaiser. Aber auch die Entwicklung der sogenannten Smart Learning Klassen gehöre dazu.

„Nur eine Gesellschaft, die konstant lernt und bereit ist sich weiterzuentwickeln, kann auch erfolgreich sein. Unsere Firmen, unsere Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, unser innovatives Potential sind das beste Standortmarketing, das wir haben können“, betont Schaunig.

„Innovation ist die Schlüsselfunktion für den Wirtschaftsstandort Kärnten“, ist sich auch Schuschnig der Bedeutung des Kongresses bewusst. Es sei die Aufgabe der Politik, jenen Rahmen zu schaffen, der es guten Ideen auch ermöglicht, auf den richtigen Markt zu kommen.

Der Villacher Bürgermeister Günther Albel zeigte sich in seinen Grußworten stolz über die Entwicklung von Villach zu „DEM Hightechstandort“. Die Investitionen von Infineon würden nicht nur die Ansiedelung vieler weiterer Unternehmen zur Folge haben, sondern auch für eine positive Veränderung der gesamten Infrastruktur sorgen. Infineon-Chefin Sabine Herlitschka schlug in dieselbe Kerbe: „Die Idee zu haben ist gut, letztlich kommt es aber auch darauf an, sie konsequent zu prüfen und umzusetzen.“ Investitionen wie sie derzeit von Infineon erfolgen, würden nur dort getätigt, wo auch Innovation dahintersteht.

„Wir leben in einer komplexen und dynamischen Zeit, in der es zu raschen gesellschaftlichen Veränderungen kommt. Um ihnen zu entgegnen, braucht es die richtigen Ansätze und Konzepte und die sind im Bereich des Innovationsmanagements zu finden“, untermauerte Peter Granig, Leiter des Innovationskongresses, die Notwendigkeit, sich mit dem Bereich der Innovation auseinanderzusetzen.
Schon traditionell findet im Rahmen des Kongresses morgen, Donnerstag, auf Initiative des Landes Kärnten, der Fachhochschule Kärnten und der Landesinnung Bau der Wirtschaftskammer das Bauforum statt. Ziel ist es, das Thema Bauen in seiner Gesamtheit positiv zu transportieren und die Herausforderungen der Zukunft zu thematisieren. Außer hochkarätigen Vortragenden zu Themen wie “Visionen bauen“, „Bauen und Gesellschaft“ oder „Technologien von morgen“ wird auch ein spannendes Rahmenprogramm geboten. Rund 600 Besucherinnen und Besucher sind angemeldet.

Alle Informationen sowie das genaue Programm finden Sie unter https://www.innovationskongress.at/


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig, Büro LR Schuschnig
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD Kärnten/Höher