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POLITIK

Aktuelle Wetterlage 1 – Landespolitik dankt allen im Einsatz Stehenden

21.11.2019
LH Kaiser und LR Fellner in Sitzung des Landeskrisenstabes: Ausstattung des Bundesheeres ganz oben auf Prioritätenliste – Zusätzliche Dotierung der Katastrophenfondsmittel des Bundes notwendig – Kärnten forciert weiter präventive Maßnahmen


Klagenfurt (LPD). Landeshauptmann Peter Kaiser nahm heute, Donnerstag, an der von Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner und Katastrophenschutzbeauftragtem Markus Hudobnik geleiteten Sitzung des Landeskrisenstabes mit Fachleuten teil. Kaiser und Fellner richteten einmal mehr ihren herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte, Fachleute, Behörden, Organisationen und Institutionen. „Dieses enge Zusammenwirken ist ein besonderes Merkmal unseres Bundeslandes, dazu kommt noch die großartige Nachbarschaftshilfe innerhalb der Bevölkerung“, sagte Kaiser. Diesen Dank sprach er – gerade von der Landtagssitzung kommend – auch für die gesamte Landespolitik aus. Ganz klar formulierte er aber auch, dass mit solchen Unwetterereignissen künftig vermehrt zu rechnen sein wird.

„Es sind Prioritäten zu setzen. Ganz oben steht hier die Ausstattung des Bundesheeres für die unverzichtbaren Assistenzeinsätze“, betonte der Landeshauptmann. Weiters verwies er auf den von Fellner in der Landesregierung eingebrachten Akt zur Richtlinie zur Entgeltfortzahlung, die am Dienstag einstimmig beschlossen wurde. Sie sei Grundlage dafür, dass Dienstgeberinnen und Dienstgeber, die bei ihnen beschäftigte Einsatzkräfte bei Großschadensereignissen bzw. Bergrettungseinsätzen unter Fortzahlung des Entgeltes von der Diensterfüllung befreien, eine Förderung erhalten können. Wesentlich sind für Kaiser aber auch die präventiven Maßnahmen, die Kärnten gesetzt habe und weiter forciere. „So werden wir unter anderem zusätzliche mobile Hochwasserschutzelemente anschaffen“, erklärte er.

In der Sitzung des Landeskrisenstabes berichteten Kaiser und Fellner außerdem von einem Schreiben der gesamten Landesregierung an die Bundesregierung. „Wir schätzen sehr die Hilfe des Bundes, brauchen aber dringend weitere. Wir haben schwerste, nachhaltige Schäden an unserer Infrastruktur, die wir nie und nimmer über das Landesbudget bewältigen können“, so Kaiser. Die zusätzliche Dotierung der Katastrophenfondsmittel des Bundes werde er auch in der Landeshauptleutekonferenz aufs Tapet bringen.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Fellner
Redaktion: Markus Böhm