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Öffentlicher Verkehr am Ossiacher See und im Gegendtal wird kräftig ausgebaut

26.11.2019
LR Schuschnig: Angebot im Busverkehr wird landesweit wieder verbessert - Österreich-Premiere für Bankomatzahlung im Bus - Stundentakt im Gegendtal - Direktverbindungen zu Infineon - Verstärkte Anbindung zur NMS Treffen - Zusätzliche Wochenend- und Ferienanbindungen


Klagenfurt (LPD). „Mit dem neuen Fahrplan in der Region Ossiacher See und dem Gegendtal setzen wir den nächsten wichtigen Schritt für eine moderne Mobilität und leisten zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. Für Schüler und Pendler schaffen wir mit dem neuen Fahrplan eine verstärkte Anbindung an die NMS in Treffen, einen Stundentakt im Gegendtal, eine neue Anbindung an die S 2 für die Bevölkerung in Ossiach auch am Wochenende und in den Ferien“, präsentierte Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Dienstag, gemeinsam mit ÖBB Postbus GmbH, vertreten durch Alfred Loidl, den neuen Fahrplan für die Region Ossiacher See und das Gegendtal.

In den nächsten acht Jahren wird das Verkehrsangebot für Schüler und Pendler jährlich um 15 Prozent bzw. 130.000 Angebotskilometer gesteigert. Die Neuerungen betreffen Angebot und Service gleichermaßen. Künftig werden alle Busse in der Region zu 100 Prozent barrierefrei sein und ein modernes, einheitliches Design aufweisen. Darüber hinaus gibt es auch eine Österreichpremiere: Erstmals können Tickets auch via Bankomatzahlungen im Bus bezahlt werden. „Damit sind wir Vorreiter in Österreich. Für die Fahrgäste hat damit die umständliche Kleingeldsuche ein Ende“, betonte Schuschnig und kündigt bereits an, dass auch andere Regionen folgen werden. „Ziel ist es, die Nutzung von Bus und Bahn attraktiv und einfach zu machen. Barrierefreiheit und mehr Komfort gehören dazu“, so Schuschnig. Auch auf die Beibehaltung der Direktanbindung vom Südufer des Ossiacher Sees nach Feldkirchen wurde Wert gelegt.

Durch die Direktanbindungen der Region Ossiacher See und des Gegendtales zu Infineon, werden auch der betriebliche Verkehr und der Standort Kärnten gestärkt. „Mobilität ist nicht nur ein wesentlicher Faktor im Kampf gegen den Klimawandel, sondern auch entscheidend für einen starken und wettbewerbsfähigen Standort“, hob Schuschnig hervor. Möglich wurden die Verbesserungen im Verkehrsangebot vor allem durch die intelligente Planung und die Nutzung von Synergieeffekten.

Schuschnig betonte einmal mehr, dass der kärntenweite Ausbau der Regionalbusse für ihn in den nächsten Jahren absolute Priorität habe. „Besonders der regionale Busverkehr ist durch die Einsparungspolitik in der Vergangenheit viel zu kurz gekommen. Diesen Kurs gilt es in den nächsten Jahren sukzessive wieder zu bereinigen. Davon wird insbesondere der ländliche Raum profitieren“, so der Mobilitätsreferent. Dazu wurde eine deutliche Ausweitung im Mobilitätsbudget vorgenommen. „Bis 2023 investieren wir zusätzliche zehn Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr. Einen Großteil davon werden wir in den regionalen Busverkehr investieren, um die Menschen in Kärntens Tälern und Gemeinden weiter zu stärken“, gab Schuschnig bekannt.

Die künftigen Verkehrsausschreibungen sollen auch zur Angebotsverbesserung genutzt werden. „Die Region Ossiach und das Gegendtal werden vom verbesserten Verkehrsangebot schon ab 15.12. 2019 profitieren“, sagte Schuschnig.

„Mit dem Stundentakt Gegendtal und dem Wochenendverkehr Ossiacher See wurde beim Fahrplan auf viele Wünsche der Bevölkerung reagiert“, gab Postbus Regionalmanager Alfred Loidl bekannt. Mit dem neuen Verkehrskonzept am Ossiacher See und im Gegendtal sei es gelungen, für die Region ein zukunftsweisendes ÖV Angebot zu schaffen. „Dahinter stehen auch alle Kolleginnen und Kollegen, die sich tagtäglich um die Fahrgäste bemühen“, so Loidl.

I N F O: Fahrpläne unter www.kaerntner-linien.at



Rückfragehinweis: Büro LR Schuschnig
Redaktion: Hetzel/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Schuschnig