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Absolventen der Verwaltungsakademie erhielten Zertifikate

28.11.2019
LH Kaiser überreichte 100 Teilnehmern an Lehrgängen der Verwaltungsakademie Zertifikate – Weiterbildung über den Job hinaus steigert Qualität in der öffentlichen Verwaltung – Bürger profitiert


Klagenfurt (LPD). Ob Landesbedienstete oder Gemeindebedienstete – sehr viele von ihnen nutzen das Angebot der Kärntner Verwaltungsakademie, um sich weiterzubilden. 150 von ihnen bekommen nun ihr Zertifikat für die absolvierten Lehrgänge, 110 waren heute, Donnerstag, in den Spiegelsaal der Landesregierung geladen, um ihre Zertifikate von Landeshauptmann Peter Kaiser und dem Direktor der Verwaltungsakademie, Heinz Ortner, entgegen zu nehmen.

LH Kaiser betonte in seiner Rede, dass Fort- und Weiterbildung immer damit zu tun habe, dass man mehr – aus sich und seiner Arbeit – bereit ist zu tun, als gefordert wird. „Dieses gesteigerte Wissen und Können kommt der Landesregierung ebenso zu gute wie den Gemeinden und schafft neue Qualitäten, vor allem auch von Führungspersonen“, so Kaiser. Das Angebot der Verwaltungsakademie des Landes beschränke sich längst nicht nur auf gängige Weiterbildungsthemen, sondern setzte mit dem Schwerpunkt Digitalisierung auch auf die neuen Themen, damit laut Kaiser auch die Verwaltung nachzieht, was in der Produktion schon längst läuft. „Arbeitsmethodiken entwickeln sich ständig weiter, die Finanzverwaltung des Landes unterliegt Veränderungen, die Digitalisierung ist fixer Bestandteil unseres Lebens. Das Programm der Verwaltungsakademie ist darauf abgestimmt und ist zukunftweisend, weil es die gesellschaftlichen Veränderungen miteinbezieht“, sagte Kaiser.

Der Landeshauptmann gratulierte allen Absolventinnen und Absolventen, die „für ihre Aus- und Weiterbildung zusätzliche Zeit und Mühen aufwenden, um zusätzliches Wissen zu erwerben“.

Managementlehrgänge, die mit ständig veränderten Inhalten seit 20 Jahren im Programm der Verwaltungsakademie sind, wurden von den Teilnehmern ebenso absolviert wie Lehrgänge zur digitalen Verwaltung, zum Krisenmanagement und beispielweise zum Projektmanager oder Finanzverwalter.
Heinz Ortner bedankte sich für die Bereitstellung der Ressourcen durch das Land Kärnten, damit ein Programm überhaupt erstellt werden könne. „Dass so viele die Kurse besuchen, obwohl im Internet kostenlose Online-Kurse boomen, zeigt, dass wir ein Programm mit Tiefgang anbieten, dass die erworbenen Kompetenzen nachhaltig wirken und dass vor allem der Austausch untereinander und das Netzwerken bei den Kursbesuchen ein wichtiger Teil der Fortbildung ist“, fasste Ortner zusammen.
Im Vorjahr verzeichnete die Kärntner Verwaltungsakademie 559 Veranstaltungen mit mehr als 9.300 Teilnahmen, was auch die Wichtigkeit der Weiterbildung im Bereich der öffentlichen Verwaltung belege. Trotz eines finanziell engen Spielraums versuche die Verwaltungsakademie sich an der Nachfrage zu orientieren und setzte mit der Digitalisierung einen Schwerpunkt.

Die Kärntner Verwaltungsakademie wurde 1998 mit dem Kärntner Verwaltungsakademiegesetz als „Anstalt öffentlichen Rechts“ gegründet. Der Anteil des Landes beträgt 100 Prozent. 60 Prozent der Kursteilnehmer sind Landesbedienstete, 30 Prozent kommen aus den Gemeinden und etwa zehn Prozent sind Externe, meist aus landesnahen Institutionen. Die Anmeldung und Genehmigung erfolgt seit der Inbetriebnahme der neuen Homepage www.verwaltungsakademie.ktn.gv.at ausschließlich digital.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD Kärnten/Fritzpress