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Positiver Trend am Arbeitsmarkt hält auch in kalter Jahreszeit an

02.12.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Kärnten kann weiterhin Rückgang bei Arbeitslosigkeit verzeichnen – Unterstützung besonders für ältere Arbeitssuchende unbedingt nötig – Kärnten-Paket für Arbeitsmarkt 2020 umfasst knapp 42 Mio. Euro


Klagenfurt (LPD). Während sich in einigen anderen Bundesländern die abschwächende Dynamik im Wirtschaftswachstum bereits am Arbeitsmarkt niederschlägt, stemmt sich Kärnten erfolgreich dagegen und hält am positiven Trend auch in der kalten Jahreszeit fest. Im November ging die Arbeitslosigkeit in Kärnten um 2,0 Prozent zurück, inklusive Schulungen sogar um 2,2 Prozent. 214.000 Menschen waren im November unselbständig beschäftigt, das sind um 0,7 Prozent oder 1.000 Personen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

„Kärntens Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ebenso wie die Unternehmerinnen und Unternehmer auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken“, betont Landeshauptmann Peter Kaiser. Jetzt gelte es weiter alles zu tun, um diesen Erfolgslauf zu prolongieren, noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen und weiter mit kreativen und an zukünftigen Arbeitsmarktanforderungen angepassten Bildungs- und Ausbildungsangeboten auch das Fundament für die Beschäftigung der Zukunft zu legen.

Besonders erfreulich ist einmal mehr die Situation bei den Jugendlichen: „Ein Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit um 9,9 Prozent ist ein sehr gutes Zeichen“, stellen Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig fest. Anders sieht leider die Situation der Personen über 50 Jahre aus. „Hier verzeichnen wir erneut einen Anstieg bei der Zahl der Jobsuchenden, und zwar mit 3,1 Prozent bereits recht deutlich. Dies ist unter anderem eine Spätfolge des Stopps der Aktion 20.000 durch die Vorgänger-Regierung im Bund“, stellt Schaunig fest.

Das Land Kärnten legt einen seiner Schwerpunkte in der Unterstützung des Arbeitsmarkts daher im kommenden Jahr einmal mehr auf ältere Arbeitssuchende. „Es ist einfach Fakt, dass es Personen gibt, die aus bestimmten Gründen – und ein Geburtsjahr vor 1969 gehört hier leider dazu – am Arbeitsmarkt schlechte Karten haben. Daher unternehmen wir gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice Kärnten große Anstrengungen, diese Menschen zu unterstützen“, so Schaunig.

Der Territoriale Beschäftigungspakt – gespeist aus Mitteln des AMS Kärnten, des Landes Kärnten, des Europäischen Sozialfonds, der Sozialpartner, der Gemeinden und von Betrieben – ist 2020 mit 41,9 Millionen Euro dotiert, das sind um 3,6 Millionen Euro mehr als 2019. Damit können rund 4.300 am Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Personen in Beschäftigung bzw. Qualifizierungsmaßnahmen gebracht werden.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion:Matticka/Rauber