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Kärnten zum zweiten Mal in Folge Wirtschafts-Wachstumskaiser

10.12.2019
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig, LR Schuschnig: Bei Wirtschaftsentwicklung lässt Kärnten alle anderen Bundesländer weit hinter sich – Wechsel auf Überholspur nachhaltig geschafft


Klagenfurt (LPD). Die Prognosen deuteten darauf hin, nun aber ist es offiziell: Kärnten steht beim Wirtschaftswachstum 2018 ganz oben am Stockerl. Zum zweiten Mal in Folge lässt Kärnten alle anderen Bundesländer hinter sich, und zwar deutlich: um 3,8 Prozent stieg das Bruttoregionalprodukt im südlichsten Bundesland im Vorjahr an. Auf den Plätzen liegen Niederösterreich mit 3,2 und Steiermark mit 2,7 Prozent. Dies geht aus einer heutigen Veröffentlichung der Statistik Austria hervor.

„Die Zahlen belegen, was wir im Gespräch mit den Menschen hören und spüren: Wir konnten Kärnten nach schwierigen Jahren vom Pannenstreifen auf die Überholspur bringen, wo wir uns nun auch nachhaltig etablieren“, kommentiert Landeshauptmann Peter Kaiser die aktuellen Daten heute, Dienstag. Verantwortlich für die gute Performance war vor allem der produzierende Bereich, der mit 8,7 Prozent markant stärker als in allen andern Bundesländern gewachsen ist. „Ein großer Dank geht an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die motivierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die diesen Erfolg für sich verbuchen dürfen“, so Kaiser.

„Mit massiven Investitionen, vor allem am beschäftigungsintensiven Bausektor, konnten wir zur ausgezeichneten Entwicklung deutlich beitragen“, betont Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. 832,4 Millionen Euro investierte die öffentliche Hand 2018 bauwirksam, ein Wert der 2019 noch einmal deutlich gesteigert wurde, und zwar auf 928,2 Millionen Euro. „Damit sichern wir mehr als 10.000 Jobs in Kärnten“, so die Arbeitsmarktreferentin. „Wir werden diesen Investitionskurs, der Kärnten so ausgezeichnet voranbringt, weiterführen. Gerade jetzt, wo wir in eine Phase der gebremsten Dynamik eintreten, ist es wichtig, diesen Kurs zu halten“, so Schaunig.

„Der Erfolgskurs der Kärntner Wirtschaft zeigt sich glasklar in den vorliegenden Zahlen. Mein Dank und meine Anerkennung gebührt den vielen Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmern. Für mich ist das zugleich Ansporn, Kärnten konsequent weiter zum unternehmensfreundlichsten Bundesland Österreichs zu entwickeln“, so Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. „Der starke Wachstumskurs der letzten Jahre gibt jetzt den entscheidenden Rückenwind, diesen starken Weg auch trotz der international sich eintrübenden Konjunktur weiter fortzuführen. Für die wichtigsten Konjunkturtreiber in Kärnten – die Bauwirtschaft, die Sachgüterproduktion und die Exportwirtschaft gilt es die Entbürokratisierung weiter zu forcieren“, so Schuschnig. Diesen Weg gehe er gemeinsam und im starken Schulterschluss mit der Kärntner Wirtschaftskammer. Deregulierung und Entbürokratisierung würden an oberster Stelle stehen, um mehr Freiraum und wirtschaftliches Potential für die Kärntner Wirtschaft zu erreichen und den Standort weiter attraktiver zu gestalten.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig/LR Schuschnig
Redaktion: Matticka/Hetzel/Böhm