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Kärntner Landeswappen für Kärntner Abwehrkämpferbund

13.12.2019
Landtagspräsident Rohr überreichte Urkunde an KAB-Obmann Fritz Schretter


Klagenfurt (LPD). Landtagspräsident Reinhart Rohr, in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser, überraschte gestern Donnerstag, den Kärntner Abwehrkämpferbund und überreichte an den Traditionsverband bzw. deren Obmann, Fritz Schretter, die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappen.

Rohr würdigte in seiner Rede die Verdienste des langjährigen Obmannes Fritz Schretter - er war von 1984 bis 1999, über drei Legislaturperioden, ein engagierter Abgeordneter im Kärntner Landtag - der vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. „Als langjähriger Obmann des KAB hat Schretter im Laufe der Jahre viel für die Traditionspflege, die Förderung der kulturellen Vereine im Grenzland und die Vermittlung der Kärntner Geschichte getan. Dazu zählt auch das Bewusstsein und Gedenken für den Kärntner Abwehrkampf und die daraus resultierende Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 für die demokratische Einheit unseres Heimatlandes. Auch wenn es in der Vergangenheit manche Polarisierung gab, steht für die Zukunft der Weg der Völkerverständigung und das gemeinsamen Bemühen für ein erfolgreiches Europa der Vielfalt im Vordergrund“, sagte der Landtagspräsident.

Der Kärntner Abwehrkämpferbund wurde vor 65 Jahren gegründet. Ihm gehören über 50 Ortsgruppen mit 7.500 Mitgliedern in Kärnten an. Jährlich werden zahlreiche Veranstaltungen zum Gedenken an die Kärntner Volksabstimmung von der Landesleitung bzw. den Ortsgruppen gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinden organisiert und durchgeführt. Dazu gehören z.B. das Gulaschfest in Baldramsdorf, das Grenzlandschießen in Ferlach, das Fest des Wassers in Gallizien, Sonnwendfeiern, die Gedenkfeiern „Gegen das Vergessen“, das Fest der Freiheit sowie Vorträge und Sonderausstellungen zum Kärntner Freiheitskampf und zur Volksabstimmung.

In seinen Dankesworten hob Schretter im Namen des KAB die Wertschätzung durch das Land Kärnten gegenüber dem Traditionsverband besonders hervor. „Diese Wertschätzung gilt auch den zahlreichen Abwehrkämpfern, die vor nunmehr 100 Jahren durch Ihren Einsatz erreicht haben, dass die Kärntnerinnen und Kärntner das Recht für sich durchsetzen konnten, über ihre Zukunft im Rahmen der Kärntner Volksabstimmung demokratisch zu entscheiden“, so Schretter.



Rückfragehinweis: Büro LTP Rohr
Redaktion: Michael Zeitlinger