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Regierungssitzung 8 – Kärntner Landwirtschaft ist gentechnikfrei

17.12.2019
LR Gruber präsentierte Prüfbericht der AGES - Keine Verunreinigungen auf Feldern und im Saatgut


Klagenfurt (LPD). Durch ein Gentechnik-Vorsorgegesetz hat Kärnten die Möglichkeit, das Ausbringen gentechnisch veränderter Organismen auf den Feldern zu verbieten. „Um die Einhaltung dieses Verbots zu überprüfen, haben wir uns gesetzlich zu einem konsequenten, jährlichen Monitoring von Saatgut und Anbauflächen verpflichtet“, informiert Agrarreferent LR Martin Gruber. Bei der heutigen Regierungssitzung präsentierte er die Ergebnisse der diesjährigen Überprüfung.

Sie wurde durchgeführt von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), die sowohl die Probenentnahmen als auch die entsprechenden Laboruntersuchungen vorgenommen hat. Überprüft wurden insgesamt 18 Mais-, Sojabohnen- und Raps-Saatgutpartien von 4 Saatguthändlern. „Alle waren gentechnikfrei“, betont LR Gruber.

Beim Feldmonitoring wurden stichprobenartig zehn Flächen in den Bezirken Klagenfurt Land, St. Veit, Völkermarkt und Wolfsberg untersucht – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass auch hier keinerlei Verunreinigungen festgestellt wurden.

„Diese Untersuchungen sind für ganz Kärnten repräsentativ. Sie zeigen eindeutig, dass Kärntens Felder und unser Saatgut absolut gentechnikfrei sind“, so der Agrarreferent. Das Ergebnis sei ein weiteres Beispiel „für den sorgsamen Umgang der Kärntner Landwirte mit unseren Bodenschätzen und Ressourcen.“


Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Wedenigg/Rauber