News

POLITIK

2019 war starkes Jahr für den Kärntner Arbeitsmarkt

02.01.2020
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Neuer Allzeit-Beschäftigungsrekord im Gesamtjahr – Hoher Beschäftigtenstand im Dezember konnte gehalten werden – Land setzt Maßnahmen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen


Klagenfurt (LPD). 44 Monate in Folge sank die Arbeitslosigkeit in Kärnten – dieser einmalige Erfolgslauf, der auch mit Rekordbeschäftigung und Spitzen-Wirtschaftswachstum einherging, erfährt nun durch die etwas gebremste Konjunkturdynamik ein vorläufiges Ende. Dennoch war 2019 ein äußerst starkes Jahr für den Kärntner Arbeitsmarkt. „2019 wird als Rekordjahr für den Kärntner Arbeitsmarkt in die Statistiken eingehen, mit einem geschätzten Jahresdurchschnitt von 216.000 Beschäftigten“, sagt Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Donnerstag. Die Arbeitslosenquote lag im Gesamtjahr unter neun Prozent.

Der Dezember brachte eine Stagnation auf hohem Niveau bei den Beschäftigten (208.000) sowie erstmals seit mehr als dreieinhalb Jahren einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit von 0,8 Prozent. Schwierig war und ist die Lage für arbeitssuchende Menschen über 50 – mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe von 4,6 Prozent in Kärnten. „So lange es hier nicht zu einem Umdenken in der Wirtschaft kommt, müssen und werden wir diese Personen weiterhin mit schlagkräftigen Programmen unterstützen“, betont Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Das Land Kärnten finanziert 2020 gemeinsam mit dem AMS Kärnten und unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Umfang von 41,9 Millionen Euro. 4.300 Menschen werden von den Maßnahmen aus dem Territorialen Beschäftigungspakt profitieren. Zu den Hauptzielgruppen gehören arbeitssuchende Personen über 50 und Jugendliche. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur ein junges Talent nicht zu fördern“, betont Schaunig. Nicht zuletzt dank der gezielten Maßnahmen gab es bei Menschen bis 24 Jahre auch im Dezember noch einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von 4,6 Prozent.

„Wir haben den Territorialen Beschäftigungspakt für 2020 mit deutlich mehr Mitteln ausgestattet als in den Jahren davor und können damit noch mehr Menschen unterstützen. Die Einstellung der Aktion 20.000 schmerzt allerdings nach wie vor. Die künftige Bundesregierung ist angesichts des Turnarounds am Arbeitsmarkt dringend aufgerufen, ausreichend Mittel für die Unterstützung arbeitssuchender Menschen bereitzustellen“, so Kaiser und Schaunig.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm