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Regierungssitzung 3 – „Wertschätzungskodex“ für Verwaltung und Wirtschaft soll Kärnten noch attraktiver machen

28.01.2020
LH Kaiser, LR Schuschnig: Gegenseitige Wertschätzung ist Grundlage für Wertschöpfung – Vereinbarung festigt unternehmensfreundliches Mindset für rasche Verfahrensabwicklung


Klagenfurt (LPD). Erfolgsentscheidend für rasche Verfahren und unternehmerisches Handeln ist die respektvolle Kommunikation zwischen Verwaltungsbehörde und Wirtschaft. Das war das größte Feedback von den Unternehmen im Rahmen des Prozesses „Kärnten unternehmensfreundlich“. „Wertschätzung ist die Grundlage für Wertschöpfung. Behörde und Unternehmen sollen als starkes Team agieren und zu einem international attraktiven Standort beitragen“, sind sich Landeshauptmann Peter Kaiser und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig einig. Dieses gemeinsame Bekenntnis für ein unternehmensfreundliches Kärnten, das auf gegenseitigem Respekt fußt, wurde heute, Dienstag, durch eine Vereinbarung zwischen der Landesverwaltung und der Wirtschaft gefestigt. Sie beinhaltet einen Wertschätzungskodex mit praxisorientierten Leitlinien, zur Verbesserung der Kommunikationskanäle durch ein unternehmensfreundliches Mindset.

„Respekt und Verständnis, die Fähigkeit sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, sind ganz allgemein Tugenden, die eine zukunftsorientierte, fürsorgliche Gesellschaft auszeichnen. Das gilt im Speziellen auch für die Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft“, betont Kaiser. Der Wertschätzungskodex solle sowohl die Wirtschaft als auch die Verwaltung bei ihrer täglichen Arbeit begleiten. „Der Leitfaden soll die Basis für UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen des Landes Kärnten sein, um entsprechend den rechtlichen Voraussetzungen eine rasche und verständliche Erledigung zu erhalten“, so Kaiser weiter.

Mehr Transparenz bei der Verfügbarkeit von Zuständigkeiten, eine klare Sprache anstatt Fachchinesisch sowie gegenseitiges Verständnis sollen die konstruktive Lösungsfindung fördern und die rasche Erledigung für beide Seiten verbessern. „Damit setzen wir den nächsten Schritt für Kärnten am Weg zum unternehmensfreundlichsten Bundesland Österreichs. Wir forcieren unternehmerisches Handeln durch ein unternehmensfreundliches Mindset und durch Wertschätzung“, erläutert Schuschnig.

Der Landeshauptmann unterstreicht außerdem die Notwendigkeit in Verantwortung einer enkeltauglichen Politik, sowohl von Behörden- als auch von Wirtschaftsseite gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Vereinbarkeit mit den Nachhaltigkeitszielen der UNO – die sich Kärnten in Verantwortung für nachkommende Generationen sowie für Natur, Umwelt und Klima per Regierungsbeschluss verordnet hat – bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Er verweist in dem Zusammenhang auch auf die Ergebnisse der Befragungen zur Standortmarke „Kärnten – It´s my life!“, die dem Bundesland höchste Glaubwürdigkeit bei seinen Bemühungen für Nachhaltigkeit beschert haben.

Die Kärntner Wirtschaft war zweimal in Folge Wachstumssieger. Eine Erfolgsbilanz, die durch die hervorragenden Leistungen der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer erreicht werden konnte. Diese positive Entwicklung gelte es durch bessere Rahmenbedingungen zu stärken. „Die Kärntner Wirtschaft braucht den entsprechenden Freiraum für wirtschaftliches Potential und für Innovationen. Wir sorgen dafür, dass Wertschätzung großgeschrieben wird und Unternehmer bei Behördenverfahren ebenso bestmöglich unterstützt werden wie umgekehrt“, hält Schuschnig fest.

Der Wertschätzungskodex sei nach der Einrichtung der Wirtschaftsombudsstelle und dem österreichweit ersten digitalen Verfahrensfeedback für Unternehmen der nächste gemeinsame Schritt für einen starken Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort Kärnten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Schuschnig
Redaktion: Schäfermeier/Hetzel
Fotohinweis: LPD Kärnten/Bauer