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Runder Tisch zu „Versicherungsleistungen bei Feuerwehreinsätzen“ einberufen

31.01.2020
Nach den jüngsten Vorfällen lädt Feuerwehrreferent LR Fellner Versicherer, Städte- und Gemeindebund sowie den Landesfeuerwehrkommandanten kommenden Dienstag zu einem klärenden Gespräch ein


Klagenfurt (LPD). „Es kann nicht sein, dass Feuerwehren zur Kasse gebeten werden, wenn sie bei einem Unfall helfen“, spricht Feuerwehrreferent Landesrat Daniel Fellner angesichts der jüngsten kolportierten Ereignisse, nach denen erstmals in der Geschichte ein Versicherungsunternehmen nach einem Einsatz Regressforderungen gestellt haben soll, einmal mehr Klartext. „Ich stehe voll und ganz hinter unseren Feuerwehrleuten, die einen unbezahlbaren Dienst an und für die Allgemeinheit leisten. Deswegen habe ich für kommenden Dienstag, 10 Uhr, Versicherungsvertreter, Städte- und Gemeindebund sowie den Landesfeuerwehrkommandanten Rudolf Robin zu einem runden Tisch geladen, bei dem besprochen wird, wie solche Hilfestellungen und möglicherweise daraus resultierende Schäden künftig gehandhabt werden“, so Fellner.

„Was nämlich nicht sein kann ist, dass Feuerwehrleute wegen möglicher Regressforderungen künftig Angst haben oder es gar unterlassen, anzupacken. Das werde ich Kraft meines Amtes zu verhindern wissen. Ich kann mir hier, wenn notwendig, sogar vorstellen für Gesetzesänderungen auf Landes- und/oder Bundesebene einzutreten“, so der Feuerwehrreferent weiter. Natürlich wäre es aber wünschenswert, im und nach dem Gespräch zu einer Vorgehensweise zurückzufinden, wie sie in der Vergangenheit eigentlich erfolgreich praktiziert wurde.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Böhm